2014: SommerTour Teil 2 - durch Mittelschweden

Einen Überblick über den zweiten Teil der Sommertour 2014 können Sie sich über folgenden Link machen:

Grenze zu Schweden

Grenze zu Schweden

Mittwoch, 06. August 2014:

Wenige Kilometer weiter passieren wir die Grenze zum Nachbarland Schweden. Die Reichsstraße 31 heißt nun 84 und führt uns in Richtung Funäsdalen. In Tänndalen halten wir an einem kleinen Supermarkt und an einer noch kleineren Räucherei. Für jeweils einen kleinen Einkauf.

Bei Tännäs biegen wir ab auf die Landstraße 311. Was wir dabei nicht wussten, sind mehrere Dinge:
1. sehr schlechter Zustand der Straße
2. relativ enge Straße (zumindest über große Strecken)
3. keine Ortschaften, kein Laden nichts !
4. Länge = 85 km mit Durchschnittstempo 50km/h !
5. große Elchgefahr - haben eine Elchkuh am Straßenrand gesehen
6. große Rentiergefahr - haben eines am Straßenrand gesehen
7. wir sind durch den höchsten Bergort Schwedens gefahren (Högvålen), auf einer Höhe von ca. 830 m.ü.M.

So waren wir gezwungen, bis zum Ende der Straße zu fahren um auf die Reichsstraße 70 zu kommen, die von Idre nach Särna führt. Damit kommen wir auch wieder auf unsere eigentliche Tourplanung zurück.

Landstraße 311

Da es mittlerweile schon nach 17 Uhr ist, heißt es, nach einem Übernachtungsplatz Ausschau zu halten. Fast zufällig kommen wir am nördlichen Ende des Hedar Fjordes an ein lichtes Waldstück, an dem schon ein paar Wohnmobile stehen. Ob da noch Platz für uns ist ? Ja es ist. Zwischen den Bäumen, ca. 5m vom Wasser entfernt, können wir stehen bleiben ! Die Reichsstraße 70 ist zwar in hörbarer Weite, aber nachts wird es wohl eher ruhig zugehen.

Stellplatz am Hedarfjord

Donnerstag, 07. August 2014:
Es war eine sehr ruhige Nacht. Frühstück wie immer, dann zieht es uns weiter. Für heute steht der Fulufjället Nationalpark auf dem Plan. Nach wenigen Kilometern müssen wir von der Reichsstraße 70 abbiegen und fahren einige Kilometer sehr wellige und schlaglochreiche Nebenstrecke. Dann kommen wir an den ersten Informationspunkt, an dem wir nur kurz halten.

Aussichtspunkt Fulufjället Nationalpark

    • Fulufjället Nationalpark - am Aussichtspunkt

Dann weiter bis zum Parkplatz des Nationalparkes. Unser Ziel ist der größte Wasserfall Schwedens mit 125m Höhe und eine Fallhöhe von 90m. Der Rundwanderweg führt uns relativ bequem dort hin. Allerdings sollte man trittfest sein und ein wenig schwindelfrei.

Mit den Stechmücken hatten wir keine große Not, wir hatten uns entsprechend eingerieben, so blieben wir einigermaßen verschont. Die Verwendung von Miskitonetzen als Kopfbedeckung, wie viele andere es nutzten, schien uns doch übertrieben.

Weg zum Njupeskär Wasserfall

Am Wasserfall angekommen bietet sich uns schon ein beeindruckendes Bild. Von ganz oben fällt das Wasser erst ein paar einzelne Stufen bis es dann über 70m im freien Fall herunterfällt. Wir verweilen eine Zeit, da der Wind hier als angenehme Erfischung wirkt, der Aufstieg war doch leicht schweißtreibend, auch wenn man während des Laufens davon eigentlich nichts merkte.

am Njupeskär Wasserfall

Dann spazieren wir den Rundweg weiter, der uns an Geröllfelder, durch tiefe Wälder und Moore führt. So gelangen wir dann nach knapp 2 Stunden Rundweg am Ausgangspunkt an und gönnen uns an der Berghütte eine kleine Stärkung in Form von Waffel mit Moltebeeren, Schlagsahne und Kaffee. Das Ganze für 60 SEK (ca. 7 Euro), das ist ein fairer Preis, lecker war es außerdem !

Rückweg vom Njupeskär Wasserfall

Info Njupeskär Wasserfall (Quelle WIKIPEDIA):

Der Njupeskär ist mit 125 Meter Höhe, davon 90 Metern in freiem Fall der höchste Wasserfall in Schweden. Er liegt in der Provinz Dalarnas län nahe der norwegischen Grenze am Nordostrand des Fulufjäll-Gebirges und ist eine der größten Attraktionen des Nationalparks Fulufjället. Im Nordosten des Fulufjälls stürzt das Wasser des Baches Njupån aus den am Gipfelplateau liegenden Seen Storrörsjön und Lissrörsjön über eine zwischen 800 m und 900 m ö.h. liegende Steilstufe in eine schroffe Schlucht hinab. Nach wenigen Kilometern mündet der Njupån bei der Ortschaft Mörkret in den Fluss Fuluälven. Nahe Mörkret liegt das Besucherzentrum des Nationalparks Fulufjället, von wo aus markierte Wanderwege, die teilweise auch als Lehrpfade gestaltet sind, zum und um den Njupeskär führen. Im Winter ist der Njupeskär ein beliebtes Ziel von Eiskletterern. Der 900 Millionen Jahre alte Sandstein des Fulufjället enthält leicht verwitternden Diabas, der vom Wasser schnell erodiert wird. So entstand der Njupeskär durch rückschreitende Erosion, indem das vom Fjällplateau herabstürzende Wasser das Gestein des Gebirges immer weiter abtrug. Dieser Prozess ist hier seit vielen Millionen Jahren im Gange und dauert immer noch an.

Hier noch ein Kurzvideo von mir (bei YouTube) über den Wasserfall. Leider stellenweise etwas verwackelt ... das bitte ich zu entschuldigen ...

Zurück am Wohnmobil fahren wir wieder in Richtung Reichsstraße 70. Unterwegs entdecken wir im Wald noch ein paar Unholde, aber die lassen uns passieren und so fahren wir weiter bis Särna, dem Tor zum Fjäll. Der Ort lädt und nicht zum anhalten ein, so fahren wir weiter bis Älvdalen. Eine Strecke von fast 80km, die sehr abwechslungsreich Wald Wald Straße Wasser Wald Wald zu bieten hat.
Aber immerhin darf man die Strecke fast durchgehend mit 90km/h fahren

Unhold im Wald

    • ein Unhold im Wald ...

In Älvdalen wundern wir uns über die Menschenmassen und über die Imbißstände am Straßenrand. Dazu jede Menge Oldtimer schnell wissen wir Bescheid, hier findet ein Festival statt. Das brauchen wir uns nicht anzutun, so fahren wir dann doch weiter bis Mora an den Siljan See.

Am Stadtrand finden wir einen großen Parkplatz direkt am Siljan See, da hier schon einige Wohnmobile stehen, scheint es ein geduldeter Übernachtungsplatz zu sein. Von hier aus spazieren wir in die Stadt, besichtigen die Kirche und landen in einem Restaurant, in dem wir für 89 Sek (ca. 9,50 Euro) Büffet essen können (inkl. Getränke). Das Essen ist zwar nicht so das Leckerste, aber macht satt. Das war uns erstmal das Wichtigste.

Mora (Siljan See)

Entlang der Uferpromenade spazieren wir dann zurück zum Wohnmobil und genießen dort den Seeblick und den restlichen Abend. Leider etwas getrübt durch den ein oder anderen Schweden, der meint, dass er mit seinem alten Volvo Kreiselrunden auf dem Schotter machen muss inklusive entsprechendem Staub.

Freitag, 08. August 2014:
Eine relativ ruhige Nacht haben wir hinter uns. Die Befürchtung, dass nächtliche Ruhestörer kommen, hat sich nicht bewahrheitet. So frühstücken wir kurz nach 9 Uhr in gewohnter Manier.

In Abänderung unserer Vorabplanungen lassen wir den Bereich rund um Orsa fallen und fahren angesichts des strahlend blauen Himmels nach Nusnäs und besichtigen dort die Fertigungsstätten der Dalarna Pferdchen. Auch wenn wir hier schon vor zwei Jahren waren, es ist wieder interessant. Auch dieses Mal erstehen wir ein kleines Pferdchen, damit sich unseres zu Hause nicht mehr so einsam fühlt ;-)

Nusnäs - Dalarna Pferdchen

Einen Kaffee zur Stärkung bevor wir wieder losfahren wir wollen eigentlich an den schönen Stellplatz am kleinen Yachthafen am See aber dort ist schon alles belegt (leider auch durch PKW's). So drehen wir ab und fahren noch eine Runde durch den malerischen Ort mit den vielen alten Häusern, bevor wir weiter in das Städtchen Rättvik fahren.

Nusnäs - alte Häuser

In Rättvik steuern wir als erstes die Kirche mit ihren vielen kleinen Holzhäuschen im Umfeld an. Diese Häuser dienten früher als Unterstellplatz für die Pferde der Kirchgänger, damit diese nicht der Witterung ausgesetzt waren. In aller Ruhe besichtigen wir die Kirche und spazieren an den alten Holzhäusern entlang.

Rättvik - Kirche

Info Rättvik (Quelle WIKIPEDIA):

Rättvik ist ein Ort (tätort) in der schwedischen Provinz Dalarnas län und der historischen Provinz Dalarna. Der Ort liegt am Ostufer des Sees Siljan und ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. Rättvik ist ein Fremdenverkehrsort. Die Kirche von Rättvik stammt aus dem 13. Jahrhundert, wurde aber im 18. Jahrhundert umgebaut. Bei der Kirche befinden sich etwa 100 Kirchenhütten und -ställe, teilweise aus dem 17. Jahrhundert. Auch heute noch rudert man im Sommer in traditionellen Kirchenbooten zur Sonntagsmesse. Die Landungsbrücke, an der Ausflugsdampfer und zum Mittsommer Kirchenboote starten, ist 625 m lang. Sie wurde 1895 gebaut. Der Ort ist bekannt für seine lebendige Volkskultur, vor allem die Volksmusik (spelmansmusik). Im Sommer werden mehrere Festivals abgehalten, u. a. Musik vid Siljan und Rättviksdansen. Außerdem findet in Rättvik das Classic Car Week-Festival statt - eines der zwei größten, über die Landesgrenzen hinweg bekannten Automobilfestivals, welches während der Veranstaltungswoche täglich zwischen 25.000 und 30.000 Automobilenthusiasten aber auch Technik- und Nostalgiefans nach Rättvik lockt.

Das schöne Wetter heute nutzen wir noch für eine Fahrt auf den Vidablick , auf dem Hausberg von Rättvik steht ein über 100 Jahre alter Aussichtsturm mit Cafè. Von dem Turm aus hat man bei dem heutigen Wetter einen tollen Blick hinunter nach Rättvik und über den Siljan See. Gute Gelegenheit für ein paar Foto's !

Ein Einkehr im Cafè ist heute obligatorisch, da man von der Terasse einen tollen Blick über den See hat. Das genießen wir in vollen Zügen. Doch irgendwann trennen wir uns von der tollen Aussicht und fahren wieder in die Stadt hinunter.

Rättvik - Vidablick

Da wir keinen freien Parkplatz für einen Stadtbummel finden, steuern wir den Campingplatz Siljanbadets Camping an und checken ein. Den restlichen Nachmittag verbringen wir mit faulenzen, Wohnmobil innen reinigen, duschen

Rättvik - Siljanbadets Camping

Das Wetter hält bis in den Abend, so können wir auch das Abendessen draußen genießen, was bis jetzt eher selten möglich war auf dieser Tour. Mal sehen, was der Abend noch so bringt ;-)

auf jeden Fall einen wunderschönen Sonnenuntergang ... damit findet ein traumhafter Urlaubstag seinen gebührenden Abschluß !

Rättvik - Sonnenuntergang

    • Sonnenuntergang am Siljan See

Samstag, 09. August 2014:
Die Nacht war nicht ganz so traumhaft. Wieder haben wir das etwas zweifelhafte Glück (schließlich ist Wochenende), dass einzelne Mitmenschen meinen, die Nacht zum Tag zu machen. Wenn allerdings Musik und Männergespräche auch um 3 Uhr morgens kein Ende zu finden scheinen, dann ist ein Machtwort fällig. So dann auch geschehen langsam kehrte dann Ruhe ein !

Gegen 7:30 Uhr dann die ersten Kinderstimmen, naja wir schlafen doch noch bis 9 Uhr und stehen dann langsam auf und frühstücken. Das Wohnmobil hat sich auch mal ein einen Ruhetag verdient, die letzten Tage waren ja auch zum Teil recht lange und nicht harmlose Strecken dabei.

Wir ruhen nicht aus, wir spazieren in den Ort, durch die riesige Fußgängerzone, ein schönes Stück entlang der Uferpromende und wieder zurück in die Fußgängerzone.

Rättvik - Spaziergang

Ein kleines Cafè mit einem wunderschonen Garten hinten dran hat eine solche Anziehungskraft auf uns, dass wir nicht vorbeikommen. Gemütlich trinken wir Kaffee bzw. Tee und genießen die Sonne.

Rättvik - Cafè

    • Einkehr in einem gemütlichen Cafè

Der Weg führt uns noch an einer Tunnbröd Bageri vorbei, Mona gönnt sich in dem herrlich alten Laden auch etwas, bevor wir zurück zum Campingplatz spazieren.

Den Nachmittag genießen wir im ruhigen Umfeld vom Wohnmobil. Die Familien der benarchbarten Camper sind wohl mit ihren Kids am Wasser uns ganz recht, wir genießen den ruhigen Nachmittag !

Nach Kaffee und Rundstykker brechen wir auf zu einem Nachmittagsspaziergang. Als erstes erkunden wir den alten Lokschuppen, in dessen Umfeld zwei Eisenbahnwagons stehen. Darin ist ein sog. Vandrarhem (= Wandererheim, Jugendherberge) untergebracht. Im Lokschuppen die Duschen und die Küche für die Selbstversorger.

Rättvik - Vandrarhem

Dann erkunden wir den nördlichen Teil des Campingplatzes, der fast bis zur Kirche reicht. Dabei dürfen wir beobachten, wie eine Kuh ins Wasser soll, um dort zu baden. Der wahre Sinn erschließt sich uns nicht wirklich, aber wir beobachten kurz das Schauspiel.

Anschließend zieht es uns dann doch endlich zum Strand wir laufen ca. 100m in den Siljan See hinein und sind noch nicht mit den Knien im Wasser. Die Wassertemperatur ca. 27 , also sehr angenehm. Kein Wunder, dass die Kids hier nicht aus dem Wasser zu bringen sind !

Rättvik - Strand

    • bei dem warmen Wasser kommt sogar Mona ;-)

Zurück am Wohnmobil genießen wir noch etwas die Sonne, wobei wir dann durchaus den Schatten suchen, es ist fast nicht auszuhalten in der prallen Sonne.

Gegen 18 Uhr brechen wir dann auf zur Pizzaria, die zum Campingplatz gehört. Für eine große Pizza bewegen sich die Preise je nach Belag zwischen 8 und 10 Euro, das passt. Der Preis für ein Starköl (0,5 Liter Mariestad's) liegt bei knapp 7 Euro nun, wir sind in Schweden !!!

Auf jeden Fall: die Pizza ist lecker und wird restlos aufgegessen.

Später kehren wir zu unserem Platz zurück und genießen den Abend vor dem Wohnmobil. Hier ist es erwähnenswert, dass wir heute den 4. Abend ohne Fernsehen sind, weil immer Bäume im Weg sind aber ohne Fernsehen kann man gut überleben auch Mona ;-)

So sind wir gespannt auf die kommende Nacht ...

Sonntag, 10. August 2014:
Wider Erwarten hatten wir eine sehr ruhige Nacht. Es hat zwar mal kurz geregnet, aber morgens zum Aufstehen scheint wieder die Sonne. Nur ein frischer Wind lässt es heute kühler erscheinen, auch der Siljan See zeigt heute Wellen und kleine weiße Schaumkronen.

Nach dem Frühstück wird noch das Wohnmobil ver- und entsorgt und wir checken vom Campingplatz aus. Heute soll es mit der Tour weiter gehen. Das erste Ziel soll der kleine Ort Tällberg sein. Auf dem Weg dorthin wählen wir die touristische Route, die uns sowohl teilweise am See entlang als auch durch malerische Ortschaften führt. Einige Foto's auf der Strecke sind obligatorisch. Eigentlich könnte man hier andauernd schöne Fotos machen, aber dann käme man nie in Tällberg an ;-)

bei Laknäs

Wir kommen in Tällberg an und stellen uns am Parkplatz von der großen Hotelanlage mit Cafè und vielen Handwerksbuden hin. Gemütlich schlendern wir durch die Buden, auch diesmal kommen wir nicht ohne Mitbringsel heraus: einen schönen Tischläufer für den Esszimmertisch zu Hause.

Tällberg

Leksands Knäckebröd

Leksands Knäckebröd


Mit vielen weiteren Fotos im Apparat fahren wir dann die touristische Straße weiter bis nach Leksand. Eine kurze Stadtrundfahrt, dann beschließen wir die Weiterfahrt nach Häradsbygden.

Hier hat die Firma Leksand Knäckebröd ihren Sitz und einen Werksverkauf. Dieser hat auch am Sonntag geöffnet. Gemäß unserem Tourplan kaufen wir nein genauer: Mona ordentlich ein. So kommen wir mit drei großen und vollen Plastikbeuteln zurück zum Wohnmobil.

Leksands Knäckebröd - Einkauf

Info Leksand (Quelle WIKIPEDIA):

Leksand ist ein Ort (tätort) in der schwedischen Provinz Dalarnas län und der historischen Provinz Dalarna. Der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde liegt am südlichen Ende des Sees Siljan, wo der Österdalälven aus dem See abfließt. Leksand ist ein Fremdenverkehrsort und Verwaltungszentrum. Neben der Kommunalverwaltung befindet sich auch ein Teil der Verwaltung des Provinziallandtages in Leksand. Bekannt ist der kleine Ort vor allem wegen seiner Eishockey-Mannschaft Leksands IF, die in den Jahren 1969, 1973, 1974 und 1975 jeweils schwedischer Eishockey-Meister wurde. In den letzten Jahren hat sich der Klub zu einer "Fahrstuhl-Mannschaft" zwischen der 1. Liga (Elitserien) und der 2. Liga (Allsvenskan) entwickelt. Zur Bekanntheit hat weiterhin die gleichnamige 1920 gegründete Knäckebrotfabrik beigetragen, deren Spezialität rundes und dreieckiges Knäckebrot mit dem Dalapferd auf der Verpackung ist. Es ist nach eigenen Angaben die zweitgrößte nach Wasabröd Knäckebrotfabrik Schwedens.

Nun halten wir uns in Richtung Siljansnäs, eine kleine Ortschaft an der südwestlichen Seite des Siljan See's. Dort fahren wir hinauf zum Parkplatz Naturum Dalarna . Angekommen, steuern wir das dort herrlich gelegene Cafè an, es gibt dort heute Buffet mit Lachs, Kartoffeln, Quark, Gemüse, Salat und vielem mehr zum Preis von 105 SEK (ca. 11 Euro) zum satt essen. Solche Gelegenheiten nutzen wir gerne

Draußen sitzend genießen wir die Sonne und den wunderschönen Blick zum Ort hinunter und auf den Siljan See. Auch so vergeht die Zeit, so dass wir beihnahe das eigentliche Ziel vergessen: den Aussichtsturm vom Naturum Dalarna .

Siljansnäs - Einkehr

Bewegung nach einem leckeren Mahl ist gesund also spazieren wir die wenigen Meter zum Naturum. Während Mona sich mit den Ausstellungen beschäftigt, besteigt Rainer den Turm und genießt die tolle Aussicht über das Land. Heute ist recht gute Fernsicht, da lohnen sich auch wieder einige Foto's.

Naturum Dalarna

Wir fahren weiter an der Westseite des See's gen Norden. Bei Gesunda biegen wir ab auf die Insel Sollerön. Den dortigen Campingplatz lassen wir rechts liegen, da wir nach zwei Nächten auf einem CP nun wieder auf einen Stellplatz möchten. So wird unser Ziel das auf der nordöstlichen Seeseite liegende Nusnäs mit dem schönen Bootshafen. Im Jahr 2012 war dieser Platz für zwei Nächte unser Domizil gewesen.

Leider ist auch heute der Platz schon komplett belegt, so muss Plan B greifen: der Parkplatz bei Nils Olsson Hemslöjd , der Fabrik für die Dalarna Pferde, in der wir erst vor wenigen Tagen waren. Schnell sind wir dort und nehmen uns einen Platz auf der großen Wiese. Da weitere Fahrzeuge hier stehen, gehen wir von einer Duldung aus, einen offiziellen Hinweis für die Übernachtungserlaubnis gibt es nicht, aber auch kein Verbot !

Nusnäs - Parkplatz

    • Stellplatz in Nusnäs

So hoffen wir auf einen gemütlichen Abend und eine ruhige Nacht.

Montag, 11. August 2014:
Auch hier haben wir eine sehr ruhige Nacht. Frühstück gegen 9 Uhr, dann nochmal kurz zum Laden von Nils Olsson Hemslöjd ja, wir haben noch einmal etwas gekauft ;-)

Als wir zum Wohnmobil zurück laufen, fängt es leicht das Regnen an. Im Westen ist der Himmel tiefgrau, das verheißt nichts Gutes. Wir fahren los und halten uns über Mora in Richtung Malung. Ab Mora regnet es dann immer kräftiger. Die Spurrinnen auf der Straße zwingen einen zum ZickZack-Kurs, um das Risiko vom Aquaplaning gering zu halten.

Damit schließe ich hier den Teil 2 "Mittelschweden". Weiter geht es dann mit dem Teil 3 unserer Tour:

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