von Ahaus (D) nach Vlagtwedde (NL)
Sonntag, 01. März 2026
Detaillierte Übersichtskarte für die Fahrt von Ahaus (D) nach Vlagtwedde (NL)
Nach einer sehr ruhigen Nacht wurden wir durch leises blöken der Schafe geweckt. Die Herde neben uns war diesbezüglich sehr lieb, es war wirklich Zeit zum Aufstehen ... also erst einmal ordentlich frühstücken !
Wenige Kilometer von unserem Übernachtungsplatz liegt das Städtchen "Ahaus" und praktisch mittendrin das ansehnliche "Schloss Ahaus" (Link). Das wäre doch etwas für den Start in den sonnigen Sonntag. Bezüglich Parkplatz ist es in Ahus durchaus etwas schwierig, wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist. Mit einem PKW ist es übrigens ein Leichtes, einen Parkplatz zu finden.
Aber irgendwann klappt es und können nur wenige 100 Meter von der Fußgängerzone entfernt parken. Vorbei am Rathaus erreichen wir dann auch schon die Marktstraße ...
Die Straße ist wie leer gefegt ... wir bummeln sie gemütlich entlang und kurz vor der Kirche "St. Mariä Himmelfahrt" (Link) biegen wir rechts ab auf den Oldenkottplatz und erblicken schon das Torgebäude vom "Amtsgericht Ahus" (Link).
INFO: Ahaus gilt als lebenswerte, historische Schlossstadt im Münsterland mit hoher Lebensqualität, geprägt durch das barocke Wasserschloss, eine gemütliche Innenstadt und viel Natur. Mit rund 40.000 Einwohnern bietet es eine gute Infrastruktur, vielfältige Radwege (z.B. 100-Schlösser-Route) und Nähe zur niederländischen Grenze.
Uns interessiert nun aber eher das "Schloss Ahaus" (Link) ... und davon haben wir ein paar Bilder mitgebracht
Zum Schloss noch etwas Informatives:
Das Schloss befindet sich im Herzen der Stadt, nur wenige Meter von der beliebten Fußgängerzone entfernt und verleiht Ahaus einen besonderen Charme. Damit ist das Schloss nicht nur Wahrzeichen der Stadt, sondern auch deren Mittelpunkt.
Direkt am Schloss Ahaus angeschlossen befindet sich das Schulmuseum. Sehenswert ist auch das Torhausmuseum. Es zeigt neben Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens Luxusartikel aus fürstbischöflichem Besitz, aber auch Zeugnisse aus Ahauser Fabriken in wechselnden Ausstellungen. Das mittelalterliche und neuzeitliche Leben in Ahaus ist gekennzeichnet durch eine spannungsreiche Wechselwirkung, die in der Ausstellung auf vielfältige Weise zu sehen ist.
Ein weiteres Highlight sind die seit 1952 im Fürstensaal stattfindenden Schlosskonzerte. Sie haben den Namen Ahaus weit ins Land hineingetragen. (Quelle: www.muensterland.com)
Wir kehren zum Wohnmobil zurück und lassen uns nun auch weit ins Land hineintragen. Dabei verlassen wir abermals Deutschland und kehren zurück in die Niederlande. Von unseren neuen Bekannten, den Bus fahrenden Vanlifern Nicole & Thomas, haben wir einen Tipp bekommen. Wir sollen doch mal bei der "Vesting Bourtange" (Link) vorbei schauen, das würde uns sicher auch gut gefallen.
Bis dorthin sind es etwa 120 Kilometer. Aber die A31 ist heute recht frei, so kommen wir zügig vorwärts. Der Ort "Bourtange" liegt nur wenige Kilometer hinter der Grenze und ist damit gut erreichbar.
Willkommen im Jahr 1742
Auf der Festung Bourtange atmen Sie Geschichte und Kultur. Hier können Sie das historische Jahr 1742 authentisch spüren und erleben. Reisen Sie durch die Geschichte von Bourtange Lassen Sie sich von den von Wilhelm von Oranien in Auftrag gegebenen Befestigungsanlagen überraschen. Sobald Sie die rote Zugbrücke überqueren, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Wow, was für ein herrlicher Blick vom Marktplatz auf die idyllischen, monumentalen Gebäude und die robusten Linden. Und die mächtigen Kanonen – sind sie noch im Einsatz ? Es gibt viel zu entdecken !
(Quelle: www.bourtange.de)
Umgeben von Kanälen und Wällen ist der Spaziergang zur Festung ein Erlebnis für sich. Sobald Sie durch das Festungstor eintreten, tauchen Sie in den Museen und Ausstellungen in die reiche Geschichte Bourtanges ein. Hier wird die Vergangenheit wieder lebendig und Sie können die Atmosphäre vergangener Zeiten spüren.
Das Drohnenfoto (nicht von uns) bietet einen tollen Überblick über die Anlage. Wir starten am Eingang ganz links oben. Über mehrere schöne Brücken kommen wir den Burgdorf immer näher. Auch eine schöne Windmühle gerät in unseren Fokus.
Die Synagoge in der Batterijenstraat in Bourtange ist zweifellos beeindruckend. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1842 und diente den in Bourtange lebenden Juden bis zum Zweiten Weltkrieg als Gotteshaus. Fast alle jüdischen Einwohner Bourtanges wurden während des Krieges deportiert. Nur eine Handvoll kehrte zurück ...
(Quelle: www.bourtange.de)
Und weiter geht es mit einer Bildergalerie:
Nach unserem fast dreistündigem Rundgang mit Kaffeepause kehren wir gemütlichen Schrittes zum Wohnmobil zurück. Für heute wollen wir "Feierabend" machen und schauen uns nach einem Stellplatz für die Nacht um. Den finden wir nur wenige Kilometer entfernt außerhalb vom Ort "Vlagtwedde".
Nachdem Elli, der Elch heute so artig war, darf er auf dem Stellplatz "de Camper Toene" (Link) unser Wohnmobil rückwärts einparken ... und das ist gründlich schief gegangen ... den Kerl darf man einfach nichts machen lassen !!!
Na ... dann schaut euch doch mal die Bilder vom Desaster an:
Nach Ellies Desaster ist dicke Luft im Wohnmobil ... großes gegenseitiges anschweigen.
Naja, das hat man von seiner Großzügigkeit. Es ist ja zum Glück nichts kaputt gegangen, Elli hat sich beim Besitzer entschuldigt.
Es ist also eigentlich alles gut ... eigentlich. Deswegen beenden wir den Tag für heute, wir sind eh schweigsam. Also dann:
Gute Nacht ... Freunde !
von Vlagtwedde nach Winschoten
Montag, 02. März 2026
Detaillierte Übersichtskarte für die Fahrt von Vlagtwedde nach Winschoten
Nach einer angenehmen Nacht gibt es unser obligatorisches Frühstück. Anschließend nutzen wir die Möglichkeit der Ver- & Entsorgung am hiesigen Stellplatz "de Camper Toene" und dann geht es los zum ersten Tour Punkt für heute. Dazu haben wir heute mal nicht so weit zu fahren. Schon am gestrigen Abend haben wir nach einem geeigneten Parkplatz in "Winschoten" per Google Maps Ausschau gehalten.
Es sind gerade mal 20 Kilometer zu fahren, der "Parkeerplaats noorderstraat" (Link) liegt zentrumsnah. Offizielle wohl eher ein reiner PKW Parkplatz, aber diesbezüglich gibt es keine Einschränkung. So erlauben wir uns auch, quer zu parken, was angesichts der wenigen Fahrzeuge auch unproblematisch sein dürfte.
Für uns entscheidend ist die Nähe zur Fußgängerzone bzw. Innenstadt. Da wir im Mai 2024 schon einmal Winschoten besucht haben, ist die Stadt für uns nicht unbekannt. Sie hat etwas über 17.000 Einwohner und liegt etwa 35 km östlich der Stadt Groningen.
Von unserem Stadtbummel durch Winschoten haben wir ein paar Bilder mitgebracht:
Eines hatten wir heute morgen allerdings nicht bedacht: In den Niederlanden hat der Einzelhandel erst ab 13 Uhr geöffnet.
Deswegen: wenig los in der Fußgängerzone und nur ganz vereinzelt mal ein offenes Geschäft.
Zurück am Wohnmobil .... Mona möchte noch zu einem Supermarkt ... na wenn es weiter nichts ist !
Nach dem kleinen Einkauf im Supermarkt sind wir uns schnell einig, zum nächsten Stellplatz zu fahren. Dieser liegt unweit der Stadt am dazugehörigen Yachthafen. Die genaue Bezeichnung ist "Jachthaven de Rensel" (Link), den haben wir 2024 ebenfalls schon einmal besucht. Wir kennen uns also aus.
Die Anfahrt ist schnell und unproblematisch und freie Plätze gibt es noch genügend. So ergattern wir einen Platz mit tollem Blick über den Yachthafen.
Ein paar Bilder möchten wir euch nicht vorenthalten:
Zurück am Wohnmobil gönnen wir uns unser Abendessen ... das muss ja auch mal sein.
Ansonsten passiert hier heute nichts Erwähnenswertes mehr und deswegen sagen wir jetzt auch schon:
Gute Nacht ... Freunde !
von Winschoten nach Groningen
Dienstag, 03. März 2026
Detaillierte Übersichtskarte für die Fahrt von Winschoten nach Groningen
Nach einer angenehmen Nacht am Yachthafen von Winschoten genießen wir die Sonne und den blauen Himmel. Aber unabhängig davon gönnen wir uns zuerst unser Frühstück, in der Regel die wichtigste Mahlzeit des Tages.
Heute riskieren wir den Versuch, der nur knapp 40 km entfernt liegenden Stadt "Groningen" einen Besuch abzustatten. Große Stadt, kleine Parkplätze oder Tiefgaragen ... schwierig mit einem Wohnmobil. Aber wir verfolgen heute ein anderes Ziel: einen Stellplatz in fußläufiger Entfernung von der Innenstadt ... respektive: Altstadt !
Deswegen steuern wir heute den Stellplatz bei der kleinen Werft "No Limit Ships" (Link) an und versuchen unser Glück. Und völlig unerwartet ... wir haben Glück ... einen freien Platz gibt es noch. Die Anmeldung erfolgt nett und schnell im Büro vom Kantor.
Angeblich ist die Innenstadt zu Fuß in gut 20 Minuten zu erreichen ... es sind 2,2 Kilometer, wir haben 31 Minuten gebraucht. Allerdings haben wir entlang der Strecke auch schon fleißig fotografiert. Das kostet ja auch Zeit !
INFO: Groningen ist die Hauptstadt der Provinz Groningen in den Niederlanden. Sie hat 244.829 Einwohner. Die Gemeinden Ten Boer und Haren wurden zum 1. Januar 2019 nach Groningen eingemeindet. Die Stadt hat seit 1614 eine Universität, außerdem befindet sich in Groningen die Fachhochschule Hanzehogeschool.
Groningen liegt am nördlichen Ende des „Hondsrug“, einer sandigen Erhebung mitten im ehemals ausgedehnten Moor, die sich vom „Drentschen Plateau“ bis ins Zentrum der Stadt zieht und in früherer Zeit die einzige Verbindung dieser beiden Gebiete war.
Die Stadt Groningen oder Cruoninga – wie sie im Mittelalter hieß – entstand aus einem losen Zusammenschluss von drei oder vier verstreut gelegenen Bauernhöfen. Die ersten Spuren können auf ca. 300 v. Chr. datiert werden. Seit dem 7. Jahrhundert n. Chr. war der Kernbereich der jetzigen Altstadt – heute „de Grote Markt“ – dauerhaft besiedelt.
(Quelle: Wikipedia)
Natürlich haben wir die wichtigsten Bilder der Besichtigung in eine Bildergalerie gepackt:
Zurück am Stellplatz spüren wir unsere Füße nicht mehr. Der Weg zurück zum Wohnmobil hat sich dann doch gezogen. Jede Bank, jede Sitzmöglichkeit wurde für eine Entspannung genutzt. Naja ... morgen werden wir wohl etwas Muskelkater haben, aber ansonsten wird wieder alles gut sein. Wir sind eben keine 20 mehr !
Wie ihr euch sicher denken könnt, passiert heute nichts Erwähnenswertes mehr. Deswegen sagen wir auch jetzt schon:
Gute Nacht ... Freunde !




