2019/20: Wintertour nach Dänemark (Teil 3)

Dienstag, 31. Dezember 2019 - Silvester:

Die Nacht war etwas kurz ... gegen 10 Uhr morgens treffen wir uns zum Frühstück. Viel Zeit nehmen wir uns nicht, da sich für heute recht gutes, vor allem trockenes Wetter ankündigt. Grund genug für uns, zum "neuen" Leuchtturm "Rubjerg Knude Fyr" bei "Lønstrup" zu fahren. Dieser Besuch steht auf der ToDo - Liste für diese Tour ganz oben !

Warum "neuer" Leuchtturm ?

Ganz einfach, eigentlich sollte er wegen der Absturzgefahr an der Steilküste abgerissen werden. Aber ein lokaler Maurermeister machte dann den Vorschlag, den Turm zu verschieben. Das wurde dann auch gegen Ende Oktober 2019 realisiert. Natürlich begleitet sowohl von der lokalen Bevölkerung als auch von vielen Touristen.

Wir möchten den "Rubjerg Knude Fyr" nun an seinem neuen Standplatz besichtigen (gut 70 m ins Landesinnere hinein). Der Parkplatz ist gut gefüllt, wir parken ein paar hundert Meter weiter an einem weiteren kleinen Parkplatz.

Den Spaziergang zum Leuchtturm und dessen Besteigung zeigen wir in der folgenden Bildergalerie (29 Bilder). Bitte dazu in das folgende Bild klicken:

Nachdem wir den heftigen Sandsturm oben am Turm gut überstanden haben, kehren wir zum Wohnmobil zurück. Nun ... wenn wir schon mal hier sind und heute auch das Wetter passt ... dann schauen wir noch eben zur "Mårup Kirke" kurz vor Lønstrup. Oder besser, was davon noch übrig ist.

Wie man vom Leuchtturm aus gut sehen konnte, sind die letzten Kirchenmauern und der Glockenturm nun auch dem Meer zum Opfer gefallen, trotzdem schauen wir eben mal vorbei, es ist ja nicht weit. Ein Teil des Parkplatzes ist auch schon weg, so bleiben wir sicherheitshalber weiter unten stehen und laufen das kleine Stück zu dem spärlichen Rest der früheren Kirche, der eigentlich nur noch aus dem Anker und einigen Grabsteinen besteht ... irgendwie traurig, wenn man die intakte Kirche von vor vielen Jahren kennt.

Die folgende Bildergalerie (10 Bilder) zeigt den aktuellen Zustand auf dem Gelände:

Über Hirtshals (mit einer Runde durch das Hafengebiet) steuern wir den Strand von "Uggerby" an. Mittlerweile auch obligatorisch ist ein geruhsamer Nachmittagskaffee am Strand, bevor es zu unseren dänischen Freunden zur Silvesterfeier geht.

Leider ist der Strand für uns nur mit Risiko befahrbar, so wenden wir und stellen uns auf den Parkplatz am "Uggerby Badehus" hin, um hier mit Blick über die Dünen zur aufgewühlten Nordsee unseren Kaffee zu genießen.

Da wir die Ruhe noch ausgiebig genießen, kommen wir noch in den Genuss eines wunderschönen Sonnenunterganges hier am "Uggerby Strand". Leider können wir das nicht so wirklich lange genießen, wir haben ja schließlich heute noch etwas vor.

Wir fahren nun nach "Bindslev" zu unseren dänischen Freunden und werden dort überrascht ...

... wir dachten, schon am "Uggerby Strand" ein tolles Bild vom Sonnenuntergang gesehen zu haben, wurden jedoch hier am Haus unserer Freunde in Bindslev von einer deutlichen Steigerung überrascht !!!

Ein imposanter Ausklang eines schönen Tages, dem wohl schönsten unserer ganzen Tour.

Gut gelaunt sehen wir nun dem vor uns liegenden Jahresausklang entgegen. Mit Rücksicht auf die beteiligten Personen hier eine kleine Bildergalerie OHNE Personen um einen Eindruck von dem Abend zu vermitteln:

Silvesterabend in Bindslev

Der Abend nimmt so seinen geplanten Verlauf mit netter Unterhaltung und Spielen. Vor Mitternacht noch das obligatorische "Diner for one" auf dem Fernseher sehen, dann geht es vor die Türe, die Kids wollen doch ein wenig "ballern".

Mittwoch, 01. Januar 2020 - Neujahr:

Anschließend dann noch ein gemütliches zusammen sitzen und es dauert nicht mehr lange, da zieht sich einer nach dem anderen in sein Bettchen zurück, das gilt auch für uns.

Auch heute wird es ca. 10 Uhr am Morgen, bis wir gemeinsam am Frühstückstisch sitzen. In aller Ruhe genießen wir die gemeinsame Zeit, aber dann wird es doch langsam Zeit für den Abschied.

Es wird dann doch halb zwölf Uhr bis wir den Absprung schaffen. Gemütlich fahren wir über Hirtshals auf die Autobahn E39 und halten uns in südlicher Richtung. Bei Aalborg schwenken wir auf die E45 ein, die verlassen wir aber bald, um auf der Route 13 nach Viborg und von dort auf der Route 16 über Holstebro nach "Ringkøbing" zu fahren.

Problemlos und planmäßig erreichen wir kurz nach 15 Uhr den uns bestens bekannten Stellplatz am Hafen und lassen uns auf diesem nieder. Einen ursprünglich geplanten Spaziergang in die Stadt lassen wir fallen ...

Donnerstag, 02. Januar 2020:

Es ist schon ein eigenartiges Gefühl nachts im Bett zu liegen und praktisch unter sich den Wellenschlag des Fjords zu hören ... aber irgendwie auch beruhigend. Auf jeden Fall haben wir sehr gut geschlafen.

Auch heute zieht es uns irgendwie NICHT in die Stadt zu einem Spaziergang, so verlassen wir gegen halb elf den Stellplatz und fahren in Richtung Stauning (dän.: Stavning) und somit an der Ostseite des Ringkøbing Fjordes weiter.

In Stauning würden wir gerne das "Danmarks Flymuseum" besuchen, leider hat dies in dieser Jahreszeit geschlossen. Also fahren wir weiter ...

... wir kommen nicht umhin, in "Stauning" den kleinen Fischereihafen noch anzufahren. Dieser ist immer einen Besuch wert. Zu dieser Jahreszeit liegen recht wenig Boote hier, im Sommer ist es hier deutlich lebhafter.

Es ist ein ruhiges Plätzchen, dieser kleine Hafen. Sogar ein kleines Museumsschiff liegt hier an der Mole.

Wir genießen kurz den Augenblick und dann fahren wir auch schon weiter.

Entlang der Route 11 kommen wir dann nach "Ribe". Über das Wetter reden wir besser nicht ... es ist auch heute nur grau in grau und immer wieder regnet es.

Aber das ist dann durchaus ein Grund, in einen größeren Supermarkt zu gehen und sich dort ein wenig die Zeit zu vertreiben. Da kommt uns der Supermarkt "Føtex" im Norden von Ribe also genau recht. Zumal dieser Supermarkt einen ordentlichen Imbiss hat, bei dem Preis & Leistung wirklich stimmen.

So gönnen wir uns hier erst einmal einen Teller "Pølsemix", das ist die dänische Variante der Currywurst mit Pommes. Gut gesättigt bummeln wir anschließend durch den Supermarkt.

Mittlerweile regnet es unaufhörlich. Wir verlassen das Städtchen Ribe, ein Stadtbummel macht bei diesem Wetter keinen Sinn. Wir steuern lieber die "Insel Rømø" an, um genauer zu sein: den Stellplatz "Oasen Rømø".

Die Formalitäten sind schnell erledigt, wir haben wieder einen der beiden Plätze direkt am Sanitärgebäude ergattern können, das ist angenehm angesichts der aktuellen Wetterverhältnisse.

Nach einem Nachmittagskaffee gönnen wir uns die Körperpflege in den sauberen Duschen im Sanitärgebäude, anschließend relaxen wir, während es draußen mehr und mehr regnet und auch der Wind immer stärker wird.

Freitag, 03. Januar 2020:

Wetterbedingt war die Nacht teilweise etwas unruhig, aber nicht beängstigend. Auch heute regnet es ununterbrochen. Wir fahren nur kurz an den Hafen der Insel (Havneby) um etwas geräucherten Fisch einzukaufen.

Mona geht in den Laden, der eigentlich leer war ... aber dann doch irgendwie voll und sich andere "vorgedrängelt" haben ... naja, egal, wir haben keine Eile.

Wir verlassen die Insel über den Damm und steuern noch den kleinen Ort "Højer" an. In dem "Dagli Brugsen" hier im Ort kaufen wir immer wieder gerne ein, so auch heute.

Über "Tønder" passieren wir die Grenze nach Deutschland. Nun sind wir auf der B5, die uns als erstes nach "Husum" führt. Eine Kaffeepause im "REWE" - Supermarkt, kleiner Einkauf ... und schon geht es weiter.

Den ursprünglichen Plan, heute bis "Heide" zu fahren, um am morgigen Samstag den Wochenmarkt zu besuchen, den lassen wir angesichts des Dauerregens fallen.

Einzig vor dem "Elbtunnel" haben wir einen ordentlichen Stau mit einer Verzögerung von gut 30 Minuten. Ansonsten verläuft die Fahrt bis "Hodenhagen" ganz gut.

Es ist Zeit für ein leckeres Abendessen. Da passt zum Ausklang der heute morgen auf Rømø gekaufte Fisch in Kombination mit Bratkartoffeln ganz gut.

Samstag, 04. Januar 2020:

Relativ zeitig stehen wir auf und frühstücken nach einer ruhigen Nacht hier am Stellplatz. Heute fahren wir das letzte Stück praktisch durch und kommen im Laufe des Nachmittags wohlbehalten zu Hause an.

Hinter uns liegt eigentlich keine Wintertour. Praktisch kein Schnee und Eis, dafür viel Regen und wenig Sonne. Aber okay ... mal sehen, was wir nächsten Winter machen ... vielleicht doch mal etwas anderes ;-)

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