2018/19: Wintertour nach Dänemark (Teil 4)

Nun geht es zu unserer Verabredung. Wie letztes Jahr treffen wir uns mit Evi & Regnar in der Nähe von Bindslev. So nimmt dann der Silvesterabend seinen Lauf. Mit vielen Gesprächen und Späßen vergeht die Zeit wie im Fluge. Kurz vor Mitternacht dann noch schnell den obligatorischen Film schauen „Diner for one“ oder: „the same procendure as every year ...

Dienstag, 01. Januar 2019 (Neujahr):

Punkt Mitternacht stoßen wir gemeinsam an und begrüßen das neue Jahr. Anschließend geht Regnar ins Freie und kümmert sich um das Feuerwerk. Auch in der umliegenden Nachbarschaft wird das neue Jahr gebührend begrüßt.

Prost Neujahr - Feuerwerk

bei Evi & Regnar

bei Evi & Regnar

Wieder im Haus noch gemütliche Unterhaltung bis sich so nach und nach alle in ihre Betten zurückziehen. Gegen 02:30 Uhr ist Ruhe im Haus … alles schläft :-)

Gegen 09:30 Uhr beschließt Mona, dass die Nacht vorüber ist und wir stehen langsam auf. Ein gemeinsames Frühstück mit Evi, Regnar, Sabine, Flemming und den Kindern ist obligatorisch.

Das Wetter ist zwar augenscheinlich schön, aber es stürmt fürchterlich. Der Wind bläst heftig aus nordwestlicher Richtung, mal sehen, wie es dann auf der Straße wird.

Kurz vor 12 Uhr mittags schaffen wir den Absprung und steuern über Sindal Frederikshavn an. Wir wollen an der Ostküste entlang gen Süden fahren. In Frederikshavn gelangen wir auf die Autobahn.

Das Fahren macht keinen Spaß. Der Seitenwind ist extrem böig und schubst das Wohnmobil fürchterlich von der Seite. Nach wenigen Kilometern und insgesamt ca. einer Stunde Fahrt verlassen wir die Autobahn und steuern den Stellplatz am kleinen Yachthafen von Voerså an. Das Fahrzeug richten wir mit der Front gegen den Wind aus, so stört dieser am geringsten. Trotzdem wird das Fahrzeug immer wieder heftig durchgeschüttelt.

Voerså Fiskerleje

In der Hoffnung, dass der Sturm morgen nachlässt, bleiben wir hier für die Nacht … für den Abend stirbt die Hoffnung. Gegen 21 Uhr nimmt der Wind wieder deutlich an Stärke zu, vorsichtshalber fahren wir die SAT-Anlage ein, gibt es also kein fernsehen mehr. Um 22 Uhr ziehen wir uns in die Betten zurück und hoffen auf guten Schlaf.

morgens in Voersø

morgens in Voersø

Mittwoch, 02. Januar 2019:

Während der Nacht dreht der Wind und drückt nun voll auf die Breitseite vom Wohnmobil. Erschwerend dazu, dass der Wind sehr böig ist und damit das Wohnmobil richtig durchgeschüttelt wird. An guten Schlaf ist dabei nicht zu denken, entsprechend verschlafen schauen wir morgens aus der Wäsche. Aber wenigsten hat der Wind jetzt deutlich nachgelassen.

Mona brutzelt Spiegeleier mit Speck zum Frühstück, so gestärkt starten wir in den Tag und steuern die E45 an. Im Vergleich zu gestern lässt es sich bestens fahren, den noch verbleibenden Wind haben wir im Rücken, somit merkt man ihn praktisch nicht.

Bei Randers verlassen wir die Autobahn und steuern das Einkaufszentrum „Randers Storcenter“ an. Ein paar Kleinigkeiten werden erstanden, dann entdecken wir das Restaurant „NOK“. Hier gibt es leckeres Mittagsbuffet für 79 Dkr, das gönnen wir uns.

Randers Storcenter

Wir fahren weiter. In Horsens wollen wir eigentlich einen Stadtbummel machen, aber ein Parkplatz für unser Teil ist praktisch nicht zu finden. Der Stellplatz am Yachthafen steht teilweise unter Wasser und ist zu weit außerhalb. Also fahren wir nach Vejle weiter. Dort existiert der Stellplatz am Yachthafen praktisch nicht mehr, wer möchte gerne eingezwängt zwischen Booten stehen ???

Wir nehmen Kurs auf den Hafen von Fredericia. Hier klappt es auch endlich mit dem Stellplatz. Schnell ist die Gebühr am Automat bezahlt und wir können uns nieder lassen. So können wir den Abend in Ruhe genießen. Die Hauptstraße ist zwar relativ nahe, aber nachts wird sie wohl recht ruhig sein.

Donnerstag, 03. Januar 2019:

Nach einer relativ ruhigen Nacht (gegen morgen ist dann doch die Straße hörbar geworden) stehen wir kurz nach neun Uhr morgens auf und frühstücken. Wir hatten leichten Frost, dafür begrüßt uns der Morgen mit einem schönen Sonnenaufgang und strahlend blauem Himmel.

Fredericia Havn

Bevor wir die Stadt verlassen, noch jeweils ein schneller Einkauf bei NETTO und Løvbjerg. Dann geht es ab auf die Autobahn. Der Verkehr ist entspannt und wir fahren bis Aabenraa. Einen passenden Parkplatz finden wir am Hafen. Wir spazieren etwas am Hafen entlang und kommen dann zum Imbiss „Havne Grillen“. Hier haben wir vor ein paar Jahren schon mal recht lecker gegessen.

Wir gönnen und den Burger mit Speck und Käse als Menü (mit Pommes und Cola für 98 Dkr). Kein Schnäppchen, aber alles wird frisch zubereitet und es sind keine tiefgekühlten Fertigteile dabei. Entsprechend lecker war das Ganze dann auch.

Aabenraa - Mittagessen

Auf einen Stadtbummel haben wir keine Lust, so kehren wir zum Wohnmobil zurück und fahren über Nebenstrecke zur Grenze bei Kruså und dann weiter bis Flensburg. Hier sehen wir den Hinweis zum Einkaufszentrum „Citty Park“, das wollen wir uns gerne einmal ansehen. Gerne nehmen wir den extra eingerichteten Parkplatz für Wohnmobile in Anspruch (hier kann auch übernachtet werden).

Wir bummeln in Ruhe durch das Einkaufszentrum und kehren gegen 15:30 Uhr zum Wohnmobil zurück.

Flensburg - CITTY PARK

Bei der Überlegung nach der Bleibe für die Nacht fällt die Wahl auf den Wohnmobilstellplatz von Friedrichstadt. Nach knapp einer Stunde Fahrt erreichen wir diesen und lassen uns auf dem recht großen Platz nieder.

Wir machen es uns im Wohnmobil gemütlich und genießen den Abend in aller Ruhe ...

Stellplatz Friedrichstadt

Freitag, 04. Januar 2019:

Während der Nacht hat sich der Wind gedreht und schaukelt uns immer wieder durch. Wir frühstücken noch in Ruhe und begraben langsam unseren Wunsch, noch etwas in Friedrichstadt spazieren zu gehen … es ist grau in grau und es beginnt zu regnen.

Wir fahren also weiter gen Heimat, nicht ohne noch schnell zu tanken (1,14€/Liter Diesel !). Der Regen begleitet uns die ganze Strecke. Unterwegs beschließen wir, keine Übernachtung mehr einzulegen, also durch zu fahren. Zwei Staus kosten uns insgesamt eine Stunde Zeit ...

Ein verspätetes Mittagessen gönnen wir uns beim “Maxi Autohof Rhüden” kurz nach Bockenem. Das Essen hier ist recht lecker, wenn auch nicht super günstig. Gut gesättigt fahren wir weiter. Die Fahrt läuft problemlos, erst nach den Rennsteigtunneln werden wir von Neuschnee überrascht, aber ohne nennenswerten Einfluß für unsere Fahrt.

Gegen 19:30 Uhr kommen wir wohlbehalten zu Hause an. Hinter uns liegt eine Strecke von 2586 km, die wir in 11 Tagen zurückgelegt haben …

Schnee ... zu Hause

Schnee ... zu Hause

Wie immer, sind wir dankbar, dass wir eine Tour gesund und munter überstanden haben. Mal sehen, was das Jahr 2019 uns so bringen wird … Ideen haben wir schon ;-)

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