2018/19: Wintertour nach Dänemark (Teil 1)

kurz vor der Abreise ...

kurz vor der Abreise ...

Dienstag, 25. Dezember 2018:

Punkt 13 Uhr schaffen wir es, dem diesjährigen „Weihnachtsstreß“ ade zu sagen und die 148 Pferdchen unseres rollenden Heimes in den Galopp zu versetzen. Zügig kommen wir voran, sowohl Wetter als auch der Verkehr sind auf unserer Seite.

So kommen wir auch schon kurz vor 18 Uhr auf dem Stellplatz in Hodenhagen an, der schon oft unser Ziel gewesen ist, wir gönnen uns noch ein kleines Abendessen (kalte Küche) und sehen den Rest des Abends fern.

Schon um 22 Uhr lassen wir uns erschöpft in die Betten fallen.

Marktplatz Heide

Marktplatz Heide

Mittwoch, 26. Dezember 2018:

Unsere Lebensgeister regen sich gegen 08:30 Uhr. Wir frühstücken in Ruhe, dann brechen wir zur Weiterfahrt auf. Das erste Ziel heute soll das Städtchen Heide sein. Gegen 12:30 Uhr treffen wir auf dem Marktplatz der Stadt ein und spazieren umgehend zu dem Weihnachtsmarkt hier auf dem Platz.

Schon von weitem ist das neue Riesenrad sichtbar, erst 2017 gebaut. Wir schlendern gemütlich über den zu dieser Uhrzeit noch wenig besuchten Weihnachtsmarkt.

Viele Buden laden zum Verweilen ein, dabei kann dann unabhängig vom Wetter feste und flüssige Nahrung in gewünschter Menge zugeführt werden.

Wir gönnen uns eine Stärkung in Form von „Grünkohl und Pinkel“. Dann nochmals eine Runde über den Weihnachtsmarkt. Dann noch ein kurzer Stadtbummel. In einem Café trinken wir noch einen Kaffee, währenddessen überlegen wir den weiteren Verlauf des Tages. Wir entscheiden uns für den Wohnmobilstellplatz bei Tönning.

Heide - Weihnachtsmarkt

Wir verlassen Heide in Richtung Norden. Da sich die Tankanzeige langsam aber stetig gen „Null“ bewegt, steuern wir in Tönning zuerst eine Tankstelle an. Mit dem Preis für einen Liter Diesel haben wir richtig Glück: 1.179€ … das ist nach Preisen von bis zu 1.50€ pro Liter noch vor wenigen Wochen wirklich günstig.

Tönning

Tönning

am Wohnmobilstellplatz Eiderblick

Wir fahren zum „Stellplatz Eiderblick“ etwas außerhalb von Tönning und lassen uns dort nach dem Check-In nieder. Es ist gerade 15 Uhr … also viel zu bald, um den Rest des Tages im Wohnmobil zu bleiben. Wir spazieren an der Eider entlang zuerst zu den „Strandkarren“, in denen man/frau auch übernachten kann. Da sind wir doch glücklich, ein Wohnmobil zu haben ;-)

Der weitere Spaziergang führt uns in die andere Richtung zum historischen Hafen von Tönning. Am „Alten Packhaus“ ist wieder der Adventskalender angebracht, ein lohnendes Motiv bei der einsetzenden Dämmerung. Aber zuerst spazieren wir noch in die Innenstadt und besichtigen die Kirche “St. Laurentinus”. Eine wunderschöne Kirche … wir spazieren weiter und kommen wieder zum historischen Hafen. Nun ist es schon deutlich dunkler und da macht das fotografieren erst so richtig Spaß. Ohne Stativ, mit einem lichtstarken Objektiv (F 1.8) und den richtigen Einstellungen gelingen recht passable Fotos.

Tönning - Abendspaziergang

Wir spazieren zurück zum Stellplatz und stellen dort mit Erstaunen fest, dass wir fast zwei Stunden unterwegs waren … sehr gut, Bewegung soll ja sein :-)

Den Abend verbringen wir dann entspannt im Wohnmobil.

Süderlügum

Süderlügum

Donnerstag, 27. Dezember 2018:

Auch heute krabbeln wir gegen 8:30 Uhr aus den Federn. Draußen ist alles grau in grau bei Nieselregen … nicht schön !

Nach dem Frühstück brechen wir auf. Eine Gasflasche soll noch gewechselt werden, das können wir per Zufall an einer Tankstelle erledigen und müssen dazu nicht nach Husum in einen Baumarkt. Die Flasche war zwar 2€ teurer, dafür Zeit gespart … passt doch ;-)

Wir halten uns auf der B5 gen Norden in Richtung Tønder. Es regnet fast ohne Unterbrechung. In Süderlügum, also kurz vor der Grenze zu Dänemark noch ein kurzer Einkauf im Supermarkt „Sky“.

Ribe - am Supermarkt

Ribe - am Supermarkt

Dann fahren wir über die Grenze weiter an Tønder vorbei bis nach Ribe. Hier wartet bei anhaltendem Regen der Supermarkt „Føtex“ auf uns. Bevor wir jedoch durch den Markt bummeln, stärken wir uns in dem Imbiss am Eingang. Mona nimmt „Pølsemix“, Rainer nimmt „Fischfilet & Pommes“. Beides recht lecker bei moderaten Preisen.

Nach dem Einkauf fahren wir bei anhaltendem Regen weiter … vorbei an Varde halten wir uns in Richtung Nr. Nebel und dann weiter nach Nymindegab. Außerhalb von Nymindegab sind die bekannten Fischerhütten am Südzipfel des Ringkøbing Fjordes. Wir halten kurz bei den Fischerhütten an … oh Wunder … es regnet nicht mehr ... so kann Rainer ein paar Fotos machen, die allerdings wohl bei schönem Wetter auch deutlich schöner geworden wären ...

Ribe - Nymindegab

Mittlerweile ist es kurz nach 15 Uhr … über Hvide Sande und Søndervig steuern wir Ringkøbing an. Der Stellplatz am „Alten Hafen“ ist, wie schon so oft, unser Ziel. Schnell sind die Formalitäten erledigt, Strom angeschlossen, Fahrzeug verdunkelt.

Es ist fast halb fünf Uhr nachmittags, als wir uns auf den Weg in die Innenstadt machen. Die Dämmerung legt sich zügig über die weihnachtlich geschmückte Innenstadt. Unterbrochen von einer Kaffeepause in "Ejvinds Bageri" dann weiter durch die Fußgängerzone und zurück zum „Alten Hafen“.

Gegen 18 Uhr kommen wir zurück zum Wohnmobil. Draußen wird schon geballert und Raketen geschossen … die spinnen – die Dänen :-)

Freitag, 28. Dezember 2018:

Gefühlt mag es heute gar nicht hell werden … wir stehen trotzdem gegen 9 Uhr morgens auf. Während dem Frühstück wird das Hafenbecken in ein seltsam helles Licht getaucht … die Sonne geht auf und scheint kräftig über die wenigen Wolken hinweg. Schnell wird es dann doch angenehm hell.

Wir starten in Richtung Søndervig und von dort weiter gen Norden. Bei Husby Klit biegen wir ab auf einen kleinen Dünenparkplatz. Wir nutzen das trockene Wetter für einen Strandspaziergang. Im Sand versunkene Bunker finden wir vor, ordentliche Wellen hat die Nordsee zu bieten und kräftiger Wind weht uns um die Ohren.

Husby Klit - Strandspaziergang

Etwa eine Stunde später geht die Fahrt weiter. Über Fjaltring kommen wir nach Bovbjerg zum gleichnamigen Leuchtturm „Bovbjerg Fyr“. Gleitschirmflieger nutzen die Winde an der Steilküste, Pferde galoppieren auf der Koppel und der Parkplatz am Leuchtturm ist für diese Jahreszeit ungewöhnlich voll. Wir genießen den Blick von oben herab an der Steilküste, spazieren zu der Bunkeranlage und beobachten die Pferde und immer wieder die Gleitschirmflieger.

Damit endet hier der erste Teil des Berichtes. Weiter geht es mit dem folgenden Aktionsbutton zum Teil 2:

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