2013: SommerTour durch Südschweden - Teil 3

Freitag, 09. August 2013 (Fortsetzung):
Zurück auf dem Festland halten wir uns auf der Europastraße 22 gen Norden in Richtung Västervik. Wenige Kilometer vor Mönsterås biegen wir ab auf die Reichstraße 34, die bis Vimmerby führt.

Kaffeepause

Kaffeepause

- mit Elch ;-)

Unterwegs eine Kaffeepause, dann Weiterfahrt bis Hultsfred. Es ist an der Zeit, sich über den Übernachtungsplatz Gedanken zu machen. Die Wahl fällt auf den Campingplatz bei Hultsfred. Dieser sehr idyllisch gelegene Platz am Hulingen See kommt uns bekannt vor hier waren wir schon 2007 bei einer unserer ersten Touren durch Schweden. Wir stehen ca. 5m vom Wasser entfernt und die nächsten Camper sind mehr als 50m entfernt. Ideale Voraussetzung, den Abend und die Nacht entspannt und ruhig genießen zu können.

Übernachtungsplatz Hultsfred Camping

    • idyllischer Campingplatz direkt am See (bei Hultsfred)

Samstag, 10. August 2013:
Heute morgen tut sich der Himmel schwer, sich zu entscheiden wir entscheiden uns für ein Frühstück draußen. Der Himmel dankt es uns damit, dass er nach und nach die Wolken weiter schiebt und der blaue Himmel mehr und mehr herauskommt.

Nach Ver- und Entsorgung vom WoMo verlassen wir den Campingplatz. Über Vimmerby fahren wir in den kleinen Ort Frödinge. Im Dorf Frödinge begann 1955 die gleichnamige Firma Frödinge die Produktion des "Frödinge Käsekuchen". Damit wurde Frödinge Käsekuchen in ganz Schweden bekannt, und sehr geschätzt. Dieser Käsekuchen ist Smålands Landesspezialität. Er wurde sogar 2004 in einem parlamentarischen Vorstoß als offizielles schwedisches National-Gericht vorgeschlagen.

Die "Mejeri Frödinge" unterhält ein kleines Cafè, in dem man sich mit dem leckeren Käsekuchen verwöhnen lassen kann. Wir machen das auch

Mejeri Frödinge

    • Parkplatz an der Mejeri Frödinge

    • leckerer Käsekuchen im Cafè der Mejeri Frödinge

    • Blick zum Cafè der Mejeri Frödinge

Dann fahren wir zurück nach Vimmerby und statten der Stadt einen Besuch ab. Wir bummeln durch die Stadt und Mona hält einen Plausch mit der versteinert arbeitenden Astrid Lindgren.

Info Vimmerby (Quelle WIKIPEDIA):

Im Mittelalter wurde Vimmerby mehrmals abgebrannt und verwüstet. 1192 wurde die Stadt zum dritten Mal von Dänen in Brand gesteckt und 1454 verwüstete Christian I. von Dänemark die Stadt. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts hatte Vimmerby Stadtrechte, die Gustav Wasa 1532 aber wieder aberkannte. Damit sollte erreicht werden, dass Händler in das benachbarte Kalmar umziehen. 1604 erhielt Vimmerby jedoch die Stadtrechte zurück. Kurz darauf kehrten die Dänen 1610 zurück und verwüsteten die Stadt zum wiederholten Male. Später, 1683 und 1821, wüteten noch einmal Feuersbrünste in der Stadt, und zwei Drittel Vimmerbys brannten ab.

Vimmerby

    • Vimmerby - am Marktplatz

    • Vimmerby - ein Plausch mit Astrid

    • Vimmerby - am Marktplatz

    • Vimmerby - Stadtbummel

Auch der weitere Tag steht voll im Zeichen von Astrid Lindgren. Aber bevor es mit ihr weiter geht, fahren wir nach Pelarne und besichtigen dort eine Holzkirche, die in ihren Wurzeln bis ins 13. Jahrhundert zurück reicht.

Info Pelarne Kyrka (Auszug aus "Pelarne kyrka av Bengt Cnattingius och KG Gilstring"):

Die früheste Geschichte der Kirche von Pelarne ist nicht ganz geklärt. Romanische Züge u.a. an der östlichen Chorwand deuten auf ein sehr hohes Alter hin, wahrscheinlich Anfang des 13. Jahrhunderts. Die Kirche wurde aus liegendem Kiefernholz gebaut. An der Nordseite ist die Wand mit profilierten Eichenplanken verkleidet, die schuppenförmig ausgeschnitten sind. Die anderen Wände sind mit Eichenschindeln mit spitzen Stirnseiten verkleidet. Diese Schindelverkleidung ist an der Ostseite mit der Jahreszahl 1781 versehen. Die Sakristei wurde 1812 errichtet. Ihre Tür zum Chor ist mit horizontalen Eisenblechen verkleidet. Sie stammt vom Ende des Mittelalters. Der achtkantige Grabchor des obersten Ramsvärd wurde in den 1680er Jahren aus Stein errichtet. 1788 entstand das Waffenhaus im Westen. Bei Restaurierungen hat man einige Partien von mittelalterlichen Wandmalereien freigelegt.

Pelarne Holzkirche

    • Holzkirche von Pelarne mit Wurzeln aus dem 13. Jahrhundert

    • Holzkirche von Pelarne mit Wurzeln aus dem 13. Jahrhundert

    • Holzkirche von Pelarne mit Wurzeln aus dem 13. Jahrhundert

Aber nun volles Programm mit Astrid Lindgren ... wir fahren als erstes über Rumskulla nach "Katthult" zum Hof von Gibberyd. Hier wurden in den 70er Jahren die Astrid Lindgren - Fime vom "Michel aus Lönneberga" gedreht. Im schwedischen Original trägt die Figur Michel den Namen Emil. Der Name wurde im Deutschen geändert, um Verwechslungen mit der Kinderbuchfigur Emil Tischbein aus "Emil und die Detektive" und "Emil und die drei Zwillinge" von Erich Kästner zu vermeiden.

Info Katthult (Quelle: www.katthult.se):

Der Katthulthof heißt in Wirklichkeit Gibberyd und ist seit dem 19. Jahrhundert in Familienbesitz. Es war ein ganz normaler Bauernhof, bis 1970 ein Filmteam auftauchte und bat, die Michelfilme auf dem Hof drehen zu dürfen. Niemand konnte damals ahnen, was sich daraus entwickelte. Der Hof war ein idealer Drehort für die Katthultfilme . Wie in den Büchern über Katthult fanden sich dort Weiden, Zäune, Häuser, Hütten und andere Gebäude. Das einzige Gebäude, welches fehlte, war der Tischlerschuppen . Der wurde dann vom Filmteam gebaut. Ein weiterer Vorteil dieses Hofes war die relativ abgelegene Lage des Hofes. Es war sehr unwahrscheinlich, während der Dreharbeiten von Autos und anderen Errungenschaften der Neuzeitt gestört zu werden.

Ein weiterer Vorteil war die alte, traditionelle smaländische Bauweise des Hofes. Verschiedene Gerätschaften konnten vom Filmteam verwendet werden, so z.B. Karren, Sensen, Körbe und vieles mehr. Da der Hof bewohnt und bewirtschaftet war, gab es Katzen, Kühe und Pferde vor Ort. Viele der Statisten aus den Michelfilmen sind Smaländer aus dem Ort, die eine Chance sahen, sich in der Kleidern ihrer Eltern und Großelter zu zeigen. Ein Teil der Aufnahmen konnte in den Scheunen und Gebäuden des Hofes gedreht werden. Das Wohnhaus hingegen war modern und bewohnt, sodaß die meisten Innenaufnahmen in einem Studio gedreht wurden. Auch ein Teil der Scenen im Tischlerschuppen wurden in diesem Studio gedreht. Das Studio samt Kulissen wurde in den Räumlichkeiten der Volkshochschule in Mariannelund errichtet.

Nach dem ausgedehten Spaziergang in und um den schönen Drehort Katthult fahren wir weiter. Ein Blick auf die Karte bringt uns auf die Idee, über Lönneberga weiter zu fahren. Zumal wir unser Nachtlager wieder auf dem Campingplatz in Hultsfred verbringen möchten.

Gesagt getan ... Lönneberga liegt an der Strecke. Wer hier mit großen Erwartungen hin fährt, wird vielleicht etwas enttäuscht sein. In dem kleinen schmucken Dörfchen steht am Straßenrand (an einem Parkplatz) eine kleine Hütte. Hier drin sitzt "Michel" bei seinen Schnitzarbeiten.

Lönneberga

    • die Bude von "Michel", der in Schweden eigentlich "Emil" heißt

    • Mona spricht ein ernthaftes Wort mit "Michel"

    • die Bude von "Michel", der in Schweden eigentlich "Emil" heißt

Mittlerweile ist es schon wieder später Nachmittag. Wir fahren (wie geplant) nach Hultsfred auf den Campingplatz der letzten Nacht. Unterwegs ein kräftiger Gewitterschauer, aber am Campingplatz ist es sonnig, nur im Osten hängen dunkle Wolken.

Wir genießen die Ruhe am Platz und lassen uns von der Sonne verwöhnen. Abends grillen wir dann mit unserem praktischen kleinen Gasgrill, das geht schnell und macht wenig Arbeit. Später dann duschen und während wir den Abend dann im WoMo genießen (draußen lauern die Stechmücken) zieht dann ein Gewitter auf mal sehen, was die Nacht so bringt !

Übernachtungsplatz Hultsfred Camping

    • Gewitterstimmung über Hultsfred Camping

Sonntag, 11. August 2013:
Die Nacht war ruhig mit nur ein paar wenigen Regentropfen. Heute heißt es für uns weiter ziehen. Auf der Fahrt nach Eksjö halten wir kurz an der "Karamelkokeri" (Bonbon- und Schokoladenmanufaktur) in Mariannelund, dann fahren wir durch bis Eksjö.

Die Stadt Eksjö ist zum einen bekannt durch die "Svenska Kyrkan" (schwedische Kirche) direkt im Zentrum und zum anderen wegen der fast vollständig erhaltenen Altstadt aus Holzhäusern ("Trästaden"), die zum Teil sogar ihre Hinterhöfe für die Besucher öffnen. Der Wettergott hat während des Rundganges ein Einsehen mit uns und macht erst auf der Weiterfahrt seine Schleusen erneut auf ..

Info Eksjö (Quelle: WIKIPEDIA):

Eksjö ist ein Ort (tätort) in der schwedischen Provinz Jönköpings län und der historischen Provinz Småland. Eksjö ist der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. Eksjö selbst erhielt bereits im Jahr 1403 die Stadtrechte und war seit dem Ende des 15. Jahrhundert Garnisonsstadt. Heute ist die Garnison mit 600 Beschäftigten drittgrößter öffentlicher Arbeitgeber nach dem Krankenhaus mit 1.700 und der Stadtverwaltung mit 1.200 Beschäftigten. Bekannt ist Eksjö für seine einzigartige Holzhausarchitektur. Die Altstadt entspricht noch dem mittelalterlichen Stadtplan und steht mit den historischen Holzhäusern fast komplett unter Denkmalschutz. 1997 wurde Eksjö für die Erhaltung der Altstadt das Europa-Nostra-Diplom verliehen.

Die Kirche von Eksjö (schwedisch: Eksjö kyrka) ist ein Kirchengebäude der schwedischen Kirche in der schwedischen Stadt Eksjö. Patron der Kirche ist der Heilige Laurentius. Die im Zentrum der Innenstadt Eksjös gelegene Kirche wurde von 1887 bis 1889 nach Plänen Johan Fredrik Åboms gebaut. Vorgängergebäude gab es bereits seit dem Mittelalter. Zunächst wurde eine Holzkirche errichtet, die später durch ein aus Stein gebautes Gebäude ersetzt wurde. An eine aus dem Jahr 1666 stammende Kirche wurde 1784 der noch heute vorhandene Kirchturm angefügt. 1887 riss man diesen Vorgängerbau, der als unzureichend betrachtet wurde, ab und ersetzte ihn durch das heutige Gebäude, wobei der Turm erhalten blieb, durch den der Haupteingang zur Kirche führt. Das Kirchenschiff verfügt über Querschiffe. Das in der Kirche vorhandene Taufbecken stammt aus dem Jahr 1659. Altar und Kanzel entstanden 1698. Der älteste der zwölf in der Kirche befindlichen Kronleuchter wird auf das Jahr 1608 datiert.

Das nächste Ziel ist das Kulturreservat "Åsens By". Dies ist eine Mischung aus Freilicht- und Heimatmuseum. Auch hier haben wir halbwegs Glück mit dem Wetter. Nur ein paar Tropfen erwischen uns hin und wieder. Das bewirtschaftete Cafè nutzen wir für eine kleine Stärkung.

Info Åsens By (Quelle: www.asensby.com):

Åsens By zeigt, wie ein småländisches Dorf mit kleinen, von Holzzäunen umgeben Feldern vor ca. 100 Jahren ausgesehen haben könnte. Für einen Teil der landwirtschaftlichen Arbeiten werden Pferde eingesetzt. Ältere Weizen-, Roggen-, Hafer- und Gerstensorten werden angebaut. Im Gemüsegarten wachsen tradionelle Nutzpflanzen. Die Obstgärten wurden in Zusammenarbeit mit der nordischen Genbank und anderen Obstbaumgenbanken mit Sorten restauriert, die aus früherer Zeit dokumentiert sind. Die meisten Gebäude sind im ursprünglichen Zustand erhalten. Vor allem in Teklas Haus kann man noch heute einen Eindruck davon erhalten, wie die Bewohner von
Åsens by um 1900 gelebt haben.
Auf dem Gelände des Freilichtmuseums gibt es mehrere Wanderwege mit Erklärungstafeln längs des Weges. Durch den Wald um Åsens by führt der etwa fünf Kilometer lange Utmarksleden . Der 315 Meter hohe Utsiktsberget bietet eine beeindruckende Aussicht über das gesamte Gebiet. Auf dem Weideland grasen Kühe, Schafen und Ziegen, die - wie auch die Schweine und die Hühner schwedischen Landrassen angehören. Wir arbeiten mit Vereinen zusammen, die sich für die Bewahrung der traditionellen Landrassen einsetzen und tragen dazu bei diese erhalten zu können. Im Obstgarten stehen einige Bienenstöcke. Im Museumsladen verkaufen wir unseren eigenen Honig. Gönnen Sie sich etwas Gutes im Café wo wir Ihnen unser eigenes Gebäck und einfache Mittagsspeisen servieren. Dabei versuchen wir so weit möglich mit handwerklichen Produzenten aus der Umgebung zusammen zu arbeiten um Ihnen auch hier einen Eindruck von Småland zu vermitteln. Im Museumsladen können Sie Erzeugnisse örtlicher Landwirte und Kunsthandwerker erwerben.

Zurück am Wohnmobil fahren wir dann auch sogleich weiter. Das Ziel des heutigen Tages ist der Stellplatz bei Berg am Roxen See. Hier wollen wir uns (morgen) in Ruhe die Schleusen vom Göta Kanal ansehen, bei unserer letzten Tour im Jahr 2012 war hier sehr viel los

Berg

Berg

- Wohnmobilstellplatz

So lassen wir uns hier am Stellplatz nieder und bezahlen die leicht überteuerten 185 SEK für 24h parken. Beim Bezahlen erfahren wir allerdings, daß wir auch die Toiletten und Duschen des Yachthafens mit benutzen dürfen. Das diese jedoch gut 200m Fußweg vom Parkplatz entfernt sind naja, man kann nicht alles haben ;-)

Info Bergs Slussar (Quelle: WIKIPEDIA):

Berg ist ein Ort in der schwedischen Provinz Östergötlands län und der historischen Provinz Östergötland. Der Ort liegt etwa 10 Kilometer nordwestlich der Stadt Linköping in der gleichnamigen Gemeinde. Berg liegt am westlichen Ufer des Roxen an der Mündung des Göta-Kanals in diesen See. Bekannt ist der Ort vor allem wegen seiner Schleusen (Bergs slussar). Vom Roxen führt zunächst eine siebenstufige Schleusentreppe (Carl-Johans-Schleusen) hinauf zum Yachthafen von Berg. Anschließend folgen zwei Doppelschleusen. Die Carl-Johans-Schleusen sind die längste Schleusentreppe des Kanals. Von hier aus führt der Göta-Kanal hinauf auf die Östgöta-Ebene und weiter Richtung Vättern. Dieser Teil des Kanals ist der am meisten besuchte. In Berg steht dazu eine gut ausgebaute Infrastruktur mit einem Yachthafen, einer Jugendherberge und zahlreichen Cafés, Restaurants und Lebensmittelläden zur Verfügung.

Wilhelm Than

    • die "Wilhelm Than" durchfährt die oberen Schleusen

Montag, 12.August2013:
Die Nacht war irgendwie zu kurz, zumindest für Rainer. Zu allem Verdruß macht sich morgens draußen Lärm breit, da laufen Rasenmäher und sonstiges Gerät zum schneiden von Gras und die Geräusche werden immer lauter. Ein Blick auf die Uhr: es ist 06:43 Rainer steigt aus und spricht ein Machtwort, der "Krawallbruder" hat dann ein einsehen und verrichtet seine Arbeit an einer entfernten Stelle weiter. Aber geschlafen haben wir dann trotzdem nichts mehr. So sind wir dann um acht Uhr morgens aufgestanden und haben gefrühstückt.

Dann geht es hinunter zur "Carl Johans Schleuse", die 7-Stufige Schleusentreppe, die vom Roxen See aus ins Landesinnere führt. Von unten fahren gerade drei Segelboote ein, wir beobachten in Ruhe, wie die Boote von einer Schleusenkammer zu nächsten "aufsteigen". Schnell vergeht hier die Zeit. Leider etwas getrübt durch einen heftigen Regenschauer am Ende zu.

Carl Johans Schleuse

Während Rainer voll beschäftigt ist, die Durchfahrt der Segelboote zu beobachten, fährt an der oberen Schleusentreppe die "Wasa Lejon" in die Anlage hinein. Im letzten Augenblick gelingt noch ein Schnappschuss:

Wasa Lejon

    • die "Wasa Lejon" in der oberen Schleusentreppe

Zurück am WoMo entscheiden wir uns zur Weiterfahrt. Wir fahren in Richtung Motala. Bei Brunneby halten wir kurz bei der "Brunneby Musteri" (wieder so ein "Saftladen"), bevor wir dann in Borensberg an der nächsten Schleuse des Göta Kanals für einen Spaziergang halten.

Borensberg Schleuse

    • Schleuse Borensberg am Göta Kanal

Von dort aus dann nach Motala. Dort steuern wir das Einkaufszentrum an, ein Stadtbummel scheidet bei dem jetzigen Starkregen aus. Im Einkaufszentrum stärken wir uns zuerst mit einem Imbiss, dann geht es einkaufen.

Mittlerweile ist es nach 14 Uhr. Wir verlassen Motala und umrunden die Nord-Ostspitze des Vättern See und fahren in Richtung Karlsborg. Wenige Kilometer vor der Stadt liegt das Dorf Forsvik. Hier steuern wir den Stellplatz am Götakanal an. Mit Überraschung stellen wir fest, dass dies ein ganz idyllischer Platz ist.

Info Forsvik (Quelle: WIKIPEDIA):

Forsvik ist ein Ort in der schwedischen Provinz Västra Götalands län und der historischen Provinz Västergötland. Er liegt am Übergang vom See Viken in den Bottensjö ungefähr neun Kilometer nordwestlich von Karlsborg in der Gemeinde Karlsborg. Forsvik ist ein Fremdenverkehrsort. Ein Industriemuseum beschreibt die 600-jährige Geschichte des Ortes. An den Stromschnellen zwischen den beiden Seen entstanden schon früh Mühlen, Sägewerke und Schmieden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Forsvik zu einem der wichtigsten Industrieorte der Region. Um 1810 wurde in Forsvik auch mit den Arbeiten am Göta-Kanal begonnen. Die älteste und außerdem höchste Schleuse des Kanals befindet sich hier in Forsvik. Eine eiserne Hebebrücke aus den gleichen Jahr führte über den Kanal. Die Brücke, die seit 1956 nicht mehr in Betrieb ist, ist die älteste Eisenbrücke Schwedens und wird einmal jährlich herabgelassen.

Forsvik Schleuse

    • Wohnmobilstellplatz direkt am Göta Kanal

    • Forsvik - der höchste Punkt des Göta Kanals

    • ein Segler durchfährt die Schleuse

    • Impressionen am Göta Kanal bei Forsvik

Es dauert auch hier nicht lange, da können wir den Schleusengang zweier Segelschiffe beobachten. Zum Glück hat jetzt das Wetter ein Einsehen und beschert uns reichlich Sonne, wenn auch mit kräftigem und kühlem Wind. Aber das nehmen wir gerne in Kauf.

Am frühen Abend macht Rainer alleine einen Spaziergang durch die schöne Gegend und entdeckt dabei das "Industriminnen Forsvik Brug" (Industriedenkmal). Außerdem auch noch das einzige Schaufelraddampfschiff, welches auch heute noch den Göta Kanal befährt, die "Eric Nordevall II".

die "Eric Nordevall II"

    • die "Eric Nordevall II"

Wir genießen den ruhigen Abend am Stellplatz und freuen uns auf eine ruhige Nacht.

Weiter geht es mit dem Teil 4 HIER !



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