2007: Osterurlaub in Dänemark

Info:
Die Tour führte uns zuerst über Tønder nach Rømø. Von dort aus über Vejers Strand und dem Ringkøbing Fjord hinauf bis kurz vor Vedersø Klit. Dann folgt eine Landesdurchquerung bis zur Sikeborger Seenplatte. Dann weiter über Horsens, Kolding, Haderslev ins Broager Land. Den Abschluß bildet dann die Rückdurchquerung des Landes über Frøslev und Tønder nach Rudbøl.

Heide - Wohnmobilstellplatz

Heide - Wohnmobilstellplatz

Freitag, 30. März 2007:
Gegen 09:30 Uhr schaffen wir die Abfahrt von zu Hause. Marco hat für heute schulfrei bekommen, als Anreisetag zu seinem Praktikum auf der Insel Sylt. Wir fahren unsere gewohnte Strecke gen Norden, durchqueren zügig Thüringen und kommen recht schnell bei Göttingen auf die A7. Bei Northeim scheren wir aus zu einem Autohof und genehmigen uns ein Mittagessen.

Ohne eine weitere größere Pause fahren wir dann weiter, durchfahren den Elbtunnel von Hamburg, biegen ab auf die A23 und landen gegen 17:30 Uhr in Heide auf dem kostenlosen Stellplatz an der "Dithmarscher Wasserwelt". Hier machen wir es uns gemütlich. Nach dem Abendessen noch ein Spaziergang, dann Kartenspielen im WoMo ... das Übliche also :-)

Schon kurz nach 21:00 Uhr verschwinden wir in unseren Betten ...


Samstag, 31. März 2007:
Gegen 08:00 Uhr morgen kehren die Lebensgeister zu uns zurück, wir stehen auf und frühstücken. Anschließend fahren wir in die Innenstadt von Heide und besuchen (traditionell) den samstäglichen Wochenmarkt. Anschließend geht es weiter mit unserer Tour. Das Eidersperrwerk ist unsere nächste Station. Wir nehmen uns Zeit für eine ausgiebige Besichtigung des großen Bauwerkes.

    • Eidersperrwerk in der Nähe von Tönning

Zug nach Sylt

Zug nach Sylt

Es ist 12:30 Uhr, als wir dann weiter fahren. Wir nehmen Kurs auf Klanxbüll. Von dort aus wollen wir Marco mit dem Zug zur Insel Sylt bringen. Nach kurzer Wartezeit ist es dann soweit. Die Nordostseebahn fährt pünktlich auf die Minute ein. Kaum eine viertel Stunde später hält der Zug in Keitum, unserem Zielort.

Weiter geht es dann zu Fuß. Wir liefern Marco im Restaurant "Karsten Wulff" ab, hier soll er ein einwöchiges Praktikum als Koch absolvieren. Mal sehen, was er hier so erlebt :-)

Bevor wir zurück zum Festland fahren, trinken wir noch einen Kaffee. Keine Minute zu spät kommen wir am Bahnhof an, der Zug wartet schon. So kommen wir schon kurz vor 16:00 Uhr wieder am Wohnmobil an. Wir machten uns Gedanken über die nächste Übernachtungsmöglichkeit und beschlossen, über die Grenze nach Dänemark zu fahren und es an der "Højer Sluse" zu probieren.

    • Højer Sluse

nächtl. Stellplatz

nächtl. Stellplatz

Gegen 18:00 Uhr gingen wir in dem Restaurant essen und fragten, ob wir über Nacht stehen bleiben dürfen ... wir dürfen. So lassen wir uns das Einstiegsessen in DK (Fiskfilet med Pommes) extra gut schmecken.

Den Abend verbringen wir dann zu zweit gemütlich im WoMo ... der Urlaub beginnt :-)

alte Højer Sluse

alte Højer Sluse

Sonntag, 01. April 2007:
Nach einer ruhigen Nacht (von Mona's Husten abgesehen) wachen wir gegen 08:00 Uhr morgens auf. In aller Ruhe stehen wir auf und genießen das Frühstück in der Morgensonne. Noch ist es recht frisch draußen. Kurz nach 09:30 Uhr starten wir. Weit kommen wir nicht, an der alten Schleuse von Højer halten wir. Ein paar Bilder müssen hier einfach sein.

Dann geht es weiter nach Tønder. Ein sonntäglicher Stadtbummel steht an. Vorteil: die Läden sind geschlossen, so spart man Geld :-)

    • Sonntags in Tønder

Møgeltønder

Møgeltønder

Etwas anders in Møgeltønder, unserer nächsten Station. Hier haben einige Trödel- und Antikläden geöffnet. Zum Glück ist dies nicht so ganz unsere Welt, so bleibt auch hier der Geldbeutel verschont.

Gegen 13:00 Uhr treffen wir in Havneby auf der Insel Rømø ein. Pflicht: ein Fischbrötchen kaufen, dann ab an den Strand und dort essen. So landen wir schnell am Südstrand, hier verbringen wir dann auch den ganzen Nachmittag. Das Thermometer klettert auf 19 , der Wind ist nur mäßig, so kann man es in der Sonne und im Windschatten des WoMo herrlich aushalten. Fast kommt man in Versuchung, den Pullover auszuziehen ...

    • Insel Rømø - Südstrand

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Erst nach 16:00 Uhr brechen wir auf. Kurzer Stop in Lakolk für einen Bummel, dann fahren wir nach Toftum zum Campingplatz "Rømø Familie Camping". Schnell haben wir einen Platz für unser "Schiff" gefunden, dann machen wir es uns noch etwas gemütlich. Die Sonne erlaubt es noch lange, draußen zu sitzen, wir tun es nicht so lange ...

Nach dem Abendessen noch ein kleiner Spaziergang über den Platz, dann ziehen wir uns ins WoMo zurück und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Schließlich hat man ja Urlaub.

Rømø Fiskesø

Rømø Fiskesø

Montag, 02. April 2007:
Heute schlafen wir bis 08:30 Uhr. Auch heute lassen wir es extrem ruhig angehen. Wir haben auch nichts Größeres geplant. So verlassen wir erst gegen 10:30 Uhr den Campingplatz und fahren gen Norden, bis zum "Ende" der Insel. Hier hat man zum einen den Rømø Fiske Sø vor sich, ein etwa 300m langer See, an dem gegen Gebühr geangelt werden darf, und man hat einen Blick auf das Militärgelände, auf welchem die dänischen Truppen zeitweise Flugübungen absolvieren.

Wir genießen das sonnige Frühlingswetter beim Bummel am See entlang und lassen uns richtig Zeit, bevor wir wieder weiterfahren. Das nächste Ziel ist das Museum Kommandørsgården, leider hat dies heute geschlossen, so können wir es nur kurz von außen besichtigen. Eigentlich nicht tragisch, wir waren ja schon öfters in diesem Museum.

Dann wollen wir heute die Insel etwas zu Fuß erkunden, so halten wir an einem der vielen Rastplätze entlang der Straße nach Lakolk und wandern etwas durch die Dünenlandschaft. Dabei entdecken wir den einen und anderen Bunker aus dem 2. Weltkrieg. Vom Turistbureau wird übrigens regelmäßig eine Bunkertour angeboten, bei dieser wird dann auch der eine oder andere Bunker zur Besichtigung geöffnet.

    • Bunker auf Rømø

Dünensee

Dünensee

Das herrliche Wetter verbietet es, sich fahrenderweise im WoMo aufzuhalten, so verweilen wir noch eine Zeit lang am Rastplatz, bis wir dann doch weiter fahren. Ziel ist nun eigentlich der Strand bei Lakolk. Jedoch hat der Wind nun nach West gedreht und bläst nun von der Meeresseite den Sand dermaßen stark über den Strand, daß nur wenige Meter Sichtweite sind. So verlassen wir den Strand schnell und fahren zu einem der Kaufmannsläden der Insel für einen kleinen Einkauf. Irgendwie befiredigte dies uns aber nicht so wirklich, wir fuhren anschließend über den Strand nach Skærbæk. Aber auch hier nur ein schneller, kurzer Einkauf, dann wieder zurück auf die Insel.

Mona war müde und wollte sich etwas ausruhen, so hielten wir wieder auf einem der Rastplätze. Während Mona ruhte, spazierte ich dann ein zweites Mal durch die Dünen. Gegen 15:00 Uhr gab es dann endlich einen Kaffee. Anschließend noch eine kleine Inselrundfahrt, dann ging es auch schon wieder zum Campingplatz zurück. Schnell verging die Stund bis zum Abendbrot um 18:00 Uhr.

Anschließend noch ein kurzer Spaziergang durch wie Weiten von Toftum, der Wind bläst uns dabei eisig um die Ohren. Dann kehren wir in unser wohlig warmes Wohnmobil zurück und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

    • Inselansichten (Rømø)

Campingplatz

Campingplatz

Dienstag, 03. April 2007:
Nach einer erholsamen Nacht stehen wir heute schon um kurz nach 08:00 Uhr auf. Wie immer: gemütliches Frühstück, anschließend Auschecken vom Campingplatz. heute verlassen wir die Insel Rømø. Die Fahrt führt uns gen Norden, vorbei an Ribe in Richtung Blåvand. Plan ist eigentlich, die Käserei Enhavegård in Billum zu besuchen. Leider hat diese heute nicht geöffnet.

So fahren wir weiter nach Vejers. Als erstes geht es an den Strand. Der eisige Nordwind weht heftig, der Strandbummel währt so nicht allzu lange ...

    • Vejers Strand - eisiger Wind

Knude Dyb

Knude Dyb

... und wir fahren zurück in den Ort. Mittlerweile ist es Mittagszeit und der kleine Hunger meldet sich. Wir erinnern uns an das Jahr 2004 ... Fischbuffet im Restaurant Knude Dyb !

Für 13 Euro lassen wir es uns schmecken bis der Bauch drückt ... und das hat gedauert !
Das Verdauen hat dann aber auch lange gedauert :-)

Wir fahren weiter. In Tarm besuchen wir kurz das Museum Hattemagerhuset, leider hat es geschlossen. Dann weiter nach Skjern. Hier ein kleiner Stadtbummel, dann geht es schon wieder weiter. Die nächste Station ist dann Skaven Strand (südlicher Ringkøbing Fjord).

    • Skaven Strand am Ringkøbing Fjord

Stellplatz "Farm Camping"

Stellplatz "Farm Camping"

Mittlerweile ist es schon kurz nach 16:00 Uhr, so machen wir uns schon Gedanken über die nächtliche Bleibe. Der hiesige Campingplatz bietet "Quick Stop" an, aber bis 20:00 Uhr ist es noch eine Weile hin. In unserem "Bordatlas" entdecken wir das "Farm Camping" bei Houstrup, also näher an der Nordseeküste. Vom vorbeifahren kennen wir das "Farm Cafè" von früheren Touren her. Heute kehren wir ein und lassen uns, obwohl schon 17:00 Uhr, Blaubeerkuchen und Kaffee schmecken. Das Restaurant wird von Deutschen bewirtschaftet, schnell kommt eine gute Unterhaltung zu Stande.

Anschließend machen wir es uns auf dem Stellplatz hinter dem Cafè gemütlich. Hier stehen wir ruhig, mit Stromanschluß, umgeben von Pferden und viel Natur, für umgerechnet etwa 15 Euro, also doch günstiger als auf einem Campingplatz.

Nach einem kurzen Spaziergang lassen wir den restlichen Abend in aller Ruhe ausklingen.

    • Farm Cafè mit Stellplatz

an der "Bjerghytten"

an der "Bjerghytten"

Mittwoch, 04. April 2007:
Irgendwie kommen wir heute nicht in die Gänge ... der Himmel ist wie unsere Stimmung: ziemlich bedeckt :-)
Aber was hilft es, gegen 09:00 Uhr sitzen wir wieder am Frühstückstisch und lassen es uns in aller Ruhe schmecken. Dann langsam Aufbruch. Zuerst fahren wir gen Norden, vorbei an Nymindegab, Hvide Sande (kleiner Einkauf) und Søndervig fahren wir bis kurz vor Vedersø Klit (Museum Strandgården). Erst hier überlegen wir uns so richtig, wohin wir eigentlich wollen.

Die Entscheidung fällt auf Silkeborg, bzw. die umliegende Seenlandschaft. So füttern wir unser Navi mit den notwendigen Info's und lassen uns führen. Bei Ikast ein Tankstop und Einkauf im Supermarkt, dann geht es weiter. Unser erstes Ziel ist der "Himmelbjerget", ein bekanntes Ausflugsziel in der Gegend um Silkeborg. Dieser Berg galt über Jahrhunderte als der höchste von Dänemark (stolze 147 m.ü.M.), bis eine korrekte Vermessung ergab, daß ein anderer Berg noch 10m höher ist ... so ist eben das Leben :-)

    • Himmelbjerget - 147 m.ü.M.

H.C.Anderson Bænk

H.C.Anderson Bænk

Wir spazieren auf dem Gipfelplateau bis zum Aussichtsturm (leider geschlossen) und dann noch zur H.C. Anderson Bænke, einem Aussichtspunkt, an welchem wohl der Dichter öfters gesessen haben soll. Die Weiterfahrt führt uns südlich über Ry, Laven und Svejbæk nach Silkeborg. Eigentlich wollten wir hier ein wenig bummeln, doch war uns der Trubel zu stark, so fuhren wir wieder in Richtung Laven.

Unterwegs beschließen wir, die nächtliche Bleibe wieder auf einem Campingplatz zu suchen, die Wahl fiel auf "Askehøj Camping". Schnell hatten wir einen Platz inmitten von vielen Dauercampern mit Wohnwagen ... das Umfeld ist noch recht lebhaft, viele Kinder sind hier am Platz und viele Hunde ...

Trotzdem verbringen wir einen ruhigen und gemütlichen WoMo - Abend und fielen dann doch irgendwann müde in die Betten.

    • "Askehøj Camping" in Gl. Laven

Øm Kloster

Øm Kloster

Donnerstag, 05. April 2007:
Kurz vor 08:00 Uhr morgens regen sich die ersten Lebensgeister, dann heißt es langsam aufstehen und frühstücken. Ohne Hektik beginnen wir den Tag, kurz vor 10:00 Uhr verlassen wir den Campingplatz. An der Silkeborger Seenplatte entlang fahren wir los. Den ersten Stop machen wir am Øm Kloster am Mossø, dem größten Binnensee hier in der Gegend. Dann weiter in Richtung Skanderborg. Diverse Stops ermöglichen Foto's vom Mossø, manche auch bei heftigem Wind.

    • am Mossø - eisiger Wind ...

in Kolding

in Kolding

Von Skanderborg aus fahren wir Landstraße entlang bis nach Horsens. Hier wollten wir in einem Einkaufzentrum bummeln, aber irgendwie gehen in DK die Uhren anders, heute (Gründonnerstag) sind alle Geschäfte geschlossen ... *grummel* ... so fahren wir weiter.

Über Vejle gelangen wir weiter nach Kolding. Hier fahren wir trotz geschlossener Läden in die Innenstadt und bummeln etwas. Unter anderem besichtigen wir das Schloß Koldinghus (von außen), genehmigen uns ein Mittagessen und besichtigen noch kurz die Sct. Nicolai Kirche. Und schon geht es wieder weiter.

    • Schloß Koldinghus

Haderslev Museum

Haderslev Museum

Als nächstes landen wir in Haderslev. In einem unserer ersten Dänemark-Urlaube besichtigten wir das Haderslev Museum, ein Freilichtmuseum. Dies taten wir heute, 16 Jahre später, wieder. Es hat sich nicht viel geändert, eigentlich gar nichts, aber das macht nichts, auf jeden Fall konnte ich so ein paar aktuelle Foto's machen :-)

    • Haderslev Museum

Ballebro Fähre

Ballebro Fähre

Weiter geht es dann durch Aabenraa hindurch und die südliche Fjordseite entlang bis Ballebro. Eigentlich hatten wir vor, mit der Fähre zur Insel Als überzusetzen, haben es uns aber dann doch anders überlegt. Wir entschieden uns für eine Rundfahrt durch das "Broager Land". Der erste Stop war dann in Brunsnæs. Über diverse kleine Örtchen und schmale enge Straßen arbeiteten wir uns dann bis zum Campingplatz Gammelmark Strand durch. Hier buchten wir dann eine Quick-Stop-Nacht.

Auch hier ließen wir den restlichen Abend dann in aller Ruhe ausklingen.

    • Brunsnæs - kurzer Stop

Gammelmark Strand

Gammelmark Strand

Freitag, 06. April 2007:
Morgens um 8 ist die Welt noch in Ordnung ... so auch heute. Wir wollen noch duschen vor dem Frühstück, so wird es dann 10:00 Uhr, bis wir alles aufgeräumt und bezahlt hatten. Noch ein Spaziergang zum Strand und am Campingplatz entlang, und schon geht es weiter mit der Tour. Als erstes halten wir in dem Ort Broager, die weithin sichtbare Kirche mit zwei Türmen lockte uns an. Wir stoppten kurz für einen Bummel um die Kirche und den "Stadtpark".

    • Broager Kirke

Annies Kiosk

Annies Kiosk

Anschließend fahren wir an der Küste der Flensburger Förde entlang. Der nächste Halt ist in Sønderhav. Warum ? Ganz einfach: hier gibt es die besten Hot-Dog's Dänemarks bei Annies Kiosk. So lassen wir uns hier einen schmecken. Hinterher ein Softeis, das mußte einfach sein :-)

Aber irgendwann muß es mal weitergehen, wir fahren nach Frøslev. Dort folgen wir einem Wegweiser zu einem Museum: Frøslevlejrens Museum. Wir stellen fest, daß hier nach dänischer Manier ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte aufgearbeitet wird. Hier war in den Kriegsjahren ein Internierungslager für dänische Widerstandskämpfer. Sehr interessant aufbereitet waren die Themen, auch die Arbeit der dänischen Widerstandbewegung gegen die deutsche Wehrmacht wurde hier gut aufgezeigt.

    • Frøslevlejren - Internierungslager

Grøngård Ruin

Grøngård Ruin

Zurück am WoMo fehlt uns eigentlich nur noch eines: ein Bäcker !
In Tinglev werden wir fündig. Wir decken uns ein für den heutigen Nachmittagskaffee. Den nehmen wir ein kurz vor Tønder, bei der Grøngård Ruine. Damit haben wir unseren Plan für heute erfüllt: Hot-Dog / Eis / Rundstykker *supermegalecker* !!!

Mit erreichen der Stadt Tønder schließt sich der Kreis unserer Rundreise durch Süd- und Mitteljütland. In Højer statten wir der Mühle noch einen kurzen Besuch ab, dann fahren wir über Rudbøl / Rosenkranz nach Deutschland zurück. Bei Klanxbüll fahren wir in den Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog hinein (kurzer Bummel am Deich) und genehmigen uns ein Abendessen im Restaurant "Rentoft Krug".

Die nächtliche Bleibe finden wir per Zufall: zwischen Koog und Klanxbüll ist ein privater Stellplatz, genau das richtige für uns. Zwei Mobile stehen schon auf dem Rasenplatz, wir stellen uns (mit Abstand) dazu. So haben wir doch noch einen relativ ruhigen Platz für die Nacht gefunden. In der Ferne (ca. 2km) rauscht alle paar Minuten ein Zug von / nach Sylt vorbei ...

Wir hoffen trotzdem auf eine ruhige Nacht ...

    • am Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog

Grenze D-DK

Grenze D-DK

Samstag, 07. April 2007:
Wir hatten sie ... die ruhige Nacht :-)
Wie üblich, um 08:00 Uhr raus aus den Federn, dann Frühstück (mit frischen Brötchen, geliefert vom Stellplatzbetreiber). Kurz vor 10:00 starten wir dann. Ohne festes Ziel fahren wir etwas durch die Gegend, wohl wissend, daß Marco gegen 10:45 Uhr mit der NOB in Klanxbüll eintreffen wird. Wir landen an dem kleinen Grenübergang nach Dänemark bei Markhausen. Man fährt dann auf dem Deich des Margarethe Koogs nach Højer. Zwischenzeitlich ruft Marco an, daß er unterwegs ist, so fahren wir zurück nach Klanxbüll. Mit leichter Verspätung kommt dann die Nord-Ostsee-Bahn eingefahren und wir nehmen Marco mit.

    • Grenzübergang bei Markhausen

Tønder

Tønder

Damit Marco auch noch etwas von der Reise hat, fahren wir noch eine kleine Dänemark - Tour mit ihm. Über den vorhin gesichteten kleinen Grenzübergang fahren wir nach Højer und von dort aus nach Havneby (Insel Rømø). Hier leisten wir uns ein Mittagessen bei "Otto & Anni's Fisk", dann eine kurze Fahrt über den Südstrand, Einkauf beim Bäcker und schon geht die Fahrt über Skærbæk nach Tønder. Hier ist ein Stadtbummel obligatorisch.

Mittlerweile ist es nachmittags geworden und Zeit für Kaffee & Kuchen. So halten wir an dem Grenzörtchen Rudbøl und genießen leckere Rundstykker und Kaffee.

    • Grenzübergang Rudbøl - Rosenkranz

Stellplatz Osterhever

Stellplatz Osterhever

Alsdann fahren wir über die Grenze nach Rosenkranz und halten Kurs auf die B5 gen Süden. Plan A: Abendessen in der "Roten Haubarg" bei Witzwort. Beim lesen der Speisekarte (Preise !!!) beschließen wir Plan B: Abendessen aus dem vollen Kühlschrank auf einem Stellplatz.

So landen wir in Osterhever auf einem Stellplatz aus dem "Bordatlas". Freundlich werden wir empfangen, zahlen acht Euro für Platz mit Strom und sind absolut zufrieden. Es dauert nicht lange, da füllt sich der Stellplatz mit zwei weiteren Mobilen. Die Einladung der Gastgeberin zum Osterfeuer im Ort schlagen wir aus, wir wollen heute nicht mehr fahren.

So verbringen wir dann zu dritt den letzten Abend dieser Tour im WoMo. natürlich gemütlich wie immer :-)

meine Freundin :-)

meine Freundin :-)

Sonntag, 08. April 2007:
Eigentlich hätte es eine sehr ruhige nacht sein können ... wäre da nicht der Hahn vom Nachbarshof gewesen, dessen Uhr völlig verkehrt ging ... ab 03:00 Uhr morgens ging es alle paar Minuten. Irgendwie fängt man da an, nicht mehr tierlieb zu sein ... *halsumdrehgrummel*.

Trotzdem, oder gerade deshalb, war es schon fast 09:00 Uhr, bis wir endlich aus den Federn kamen. Beim Öffnen der WoMo-Tür ein kleiner Bums ... eine feuchte Schnauze war im Weg, die Nachbarshündin war wieder auf Suche nach Streicheleinheiten und damit bei uns genau richtig *freu* !

    • unsere Wachhündin ... total lieb !!!

So wurde es dann doch 10:00 Uhr, bis wir den Stellplatz verlassen konnten. Erstes Ziel: Tönning, Tankstelle ... seit gestern abend steht der Zeiger auf Reserve. Dann geht es ab in Richtung Heimat. Bis zum Elbtunnel klappt es zügig, leider gibt es da mal wieder einen dicken Stau, der uns gut 45 Minuten Zeit kostet.

Mittagspause machen wir am Autohof Soltau Süd (Bonnies Diner), dann geht es volle Kraft voraus zügig weiter. Der neue Motor des Ducato ist eine Wundermaschine, kraftvoll und sparsam zugleich fuhren wir Tempo 130, selbst an langen Autobahnsteigungen fiel das Tempo nicht unter 120 km/h.

Gegen 19:00 uhr trafen wir dann erschöpft, aber wohlbehalten zu Hause ein. Wieder haben wir einen schönen WoMo - Urlaub erfolgreich hinter uns gebracht.


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