2009/10: Winterurlaub zum Jahreswechsel

Stade Weihnachtsmarkt

Stade Weihnachtsmarkt

Info:
Die Tour führt üns über Stade weiter über Nordfriesland nach Dänemark (Jütland). Wir folgen der Nordseeküstenstraße vom Ringkøbing Fjord an über Thyborøn nach Vorupør und von dort aus weiter der Jammerbucht entlang über Løkken und Hirtshals bis Tversted. Die Rückfahrt verläuft weitgehend analog ...


Samstag, 26. Dezember 2009:
Nachdem wir in aller Ruhe ausgeschlafen und gefrühstückt haben, schaffen wir den Start kurz nach 9 Uhr gen Norden. Die Fahrt verläuft problemlos. Wir kommen trotz stellenweise regem Verkehr gut voran. So landen wir am späten Nachmittag am Ziel des heutigen Tages: Stade. Der Stellplatz am Schifferstor entspricht zwar nicht in jedem Punkt unseren Vorstellungen, aber er liegt recht ruhig. So lassen wir uns hier nieder. Obligatorisch ist der Spaziergang in die Innenstadt und der Besuch des noch geöffneten Weihnachtsmarktes.

Den restlichen Abend verbringen wir gemütlich im Wohnmobil ... kurz nach 20 Uhr bekommen wir Besuch ... Steeni und Frau kommen mit einer Flasche Sekt zu Besuch. Die beiden kennen wir seit der "Skandinavia 2005" in Essen. So wandelt sich der Abend in eine kurzweilige Plauderei. Gegen 22 Uhr sind wir dann aber doch in unseren Betten.

    • Stade

      - Spaziergang am "Alten Hafen"

Kneipengasse Stade

Kneipengasse Stade

Sonntag, 27. Dezember 2009:
Nach einer ruhigen Nacht stehen wir kurz nach 9 uhr morgens auf und frühstücken in aller Ruhe. Für 10:30 Uhr sind wir mit Steeni und seiner Frau wieder verabredet. Die beiden kommen pünktlich zum Stellplatz und holen uns zum Stadtbummel ab. Unter fachkundiger Leitung spazieren wir duch die Stadt. Heute ist zwar verkaufsoffener Sonntag, jedoch erst ab 12 Uhr. Das ist auch gut so, so können wir noch ungestört alles ansehen ... Weihnachtsmarkt, alter Hafen ... usw.

Gegen 13 Uhr fahren wir dann ein Stück aus der Stadt hinaus zum Stadersand, direkt an der Elbe. Hier hat man einen guten Blick auf die Elbe und die vorbeifahrenden Schiffe. Heute jedoch haben wir etwas Pech ... nur ein Containerschiff kommt vorbei ... trotzdem genießen wir den Nachmittag bei Kaffee / Tee / Pharisäer usw. und stärken uns mit Spiegeleiern mit Bratkartoffeln.

Später laden uns Ludwig und Christa zu sich nach Hause ein. Bei lockerer Plauderei mit Kaffee und Plätzchen verbringen wir hier den restlichen Nachmittag, bevor wir bei einbrechender Dunkelheit wieder in die Stadt spazieren. Der Weihnachtsmarkt ist unser Ziel. Gemütlich spazieren wir durch die schön geschmückten Gassen und trinken Punsch. Leider fängt es dann doch etwas zu regnen an, so kehren wir früher als geplant in das "Insel Restaurant" ein.

In gehobener Atmosphäre genießen wir unser leckeres Abendessen. Die Verdauung wird anschließend durch Verabreichnung von 2 "Dosen" Jubi (Jubiläums Aquavit) verstärkt. Die Zeit vergeht wie im Fluge ... langsam wird es Zeit für den Aufbruch. Steeni und seine Frau begleiten uns noch bis zum Stellplatz, gegen 21 Uhr treffen wir also am WoMo ein.

Den beiden möchten wir an dieser Stelle nochmals unseren herzlichen Dank für diesen Tag und die Einladung (vor allem zum Abendessen) bedanken ! Unter solchen Umständen kommen wir natürlich gerne wieder *smile* ...

    • Stade bei Nacht

      - weihnachtliche Stimmung am "Alten Hafen"

Tönning

Tönning

Montag, 28. Dezember 2009:
Wieder hatten wir eine ruhige Nacht. Spät kommen wir aus den Federn, so kommen wir auch erst recht spät vom Stellplatz fort. Wir fahren nach Wischhafen. Mit der Elbfähre setzen wir über nach Glückstadt und fahren dann gemütlich weiter nordwärts. Am frühen Nachmittag landen wir in Tönning (Eiderstedhalbinsel). Am "Historischen Hafen" halten wir für einen Spaziergang und genehmigen uns eine kleine Stärkung in Form eines Fischbrötchens. Anschließend noch ein kurzer Einkauf im Supermarkt am Ortsrand ... dann geht es weiter.

Langsam senkt sich die Dämmerung über das Land ... wir überqueren die Grenze zu Dänemark und halten in Tønder. Die sehr schön weihnachtlich geschmückte Innenstadt lädt zu einem Stadtbummel ein. Wir kehren kurz im Cafè ein uns erlauben uns Kaffee und Tee und ein kleines Gebäck dazu, dann bummeln wir weiter. Zum Abschluss noch ein HotDog am Torvet

    • Tønder

      - Weihnachtsstimmung in den Straßen der Stadt

Nachts ...

Nachts ...

Mittlerweile ist es richtig dunkel geworden wir fahren weiter. Wir nutzen heute die Dunkelheit zum Fahren und kommen somit an Ribe, Varde und Nr. Nebel vorbei und landen letztendlich am Holmsland Klit (Ringkøbing Fjord) und finden hier auf der Nordseeseite des Landstriches schnell einen ruhigen und abgelegenen Strandparkplatz. Es ist mittlerweile kurz vor 20 Uhr, also Zeit für ein kleines Abendessen und anschließendem Fernsehen im Wohnmobil. So lassen wir auch diesen Abend gemütlich ausklingen


Dienstag, 29. Dezember 2009:
Richtig erholt klettern wir erst nach 9 Uhr aus den Federn, gemütliches Frühstück, dann auf in Richtung Strand über die hohe Düne hinweg. Kaum oben auf der Düne, ziehen schwarze Wolken über uns her und lassen nichts Gutes verheißen. Während wir zurück zum WoMo laufen, fängt es auch schon das regnen an

Wir verlassen den Parkplatz und fahren das Holmsland Klit weiter entlang gen Norden. Kurzer Stopp vor Hvide Sande zum fotografieren.

    • Hvide Sande

      - weitgehend zugefrorener Ringkøbing Fjord

Seezeichen

Seezeichen

Dann weiter gen Norden. Wir zweigen nur kurz von der Straße ab (nach Kloster) und gehen kurz zur dortigen Kerzenfabrik. Diesmal jedoch, ohne etwas einzukaufen Kalender ! Rotstift !

Wieder zurück auf der Hauptstraße zweigen wir kurz hinter Husby links ab zu einem Strandparkplatz. Die Sonne scheint, nur leichter Wind weht, spazieren wir gut eine Stunde am Strand entlang. Den Abschluss bildet dann noch ein Dünenspaziergang zum Seezeichen mit herrlichem Blick über die Nordsee und dem Stadil Fjord.

    • bei Husby

      - Strandspaziergang bei Sonne und klirrender Kälte, aber ohne Wind

Vindmøllepark

Vindmøllepark

Weiter gen Norden halten wir kurz bei Fjand an der dortigen Gårdbutik (auch ohne Einkauf ), dann fahren wir weiter bis Thyborøn. Wir halten kurz am Windmühlenpark Rønland, dann fahren wir zum Fähranleger. Wir warten insgesamt fast 45 Minuten erst um 15 Uhr dürfen wir auf die Fähre auffahren.

Auf der anderen Seite des Nissum Bredning (bei Agger) angekommen, nehmen wir Kurs auf Nr. Vorupør. Kurzer Blick zum sog. Hafen, dann kehren wir bei "Klochs Spisested" ein, schließlich haben wir heute noch nichts weiter gegessen. Dann Einkauf im Supermarkt und abschließend ein paar Nachtfotos der am Hafen liegenden Fischkutter.

    • Nr. Vorupør

      - Fischkutter am "Hafen" ... diesmal bei Dunkelheit :-)

Hanstholm

Hanstholm

Die Fahrt geht weiter in Richtung Hanstholm. Die Hauptstraße ist nicht glatt nein sie ist spiegelglatt ! Also fahren wir entsprechend vorsichtig. Die Stellplatzsuche gestaltet sich als ein wenig schwierig .. wir landen schließlich in Hanstholm am Parkplatz am Leuchtturm. Hier ist kein Verbotsschild für Wohnmobile oder Nachtparkverbot


Mittwoch, 30. Dezember 2009:
Da in der Nähe das Einkaufszentrum ist, fahren wir vor dem Frühstück hin und holen beim Bäcker frische Brötchen auch das muss mal sein ! Das Frühstück selbst genießen wir auf der Aussichtsplattform von Hanstholm mit super Blick auf den Hafen.

Dann geht es auch schon weiter mit unserer Tour. Beim Naturreservat Vejlerne halten wir kurz für ein paar Fotos. Der danebenliegende Limfjord ist weitgehend zugefroren. Bei Aabybro wollten wir in der Mejerei kurz etwas einkaufen jedoch so ein großer Andrang, dass wir keine Parkmöglichkeit finden. Wir fahren also weiter.

    • bei Fjerritslev

      - am Naturreservat Vejlerne

Løkken

Løkken

Die nächste Station ist Løkken. Hier spazieren wir durch die Ortschaft und zum Hafen. Auf dem Rückweg muss Rainer unbedingt auf die Düne zum Seezeichen um dort oben noch ein Foto zu machen. Beim Rückweg dann das Unglück wie im Zeichentrick zieht es ihm beide Beine hoch Punktlandung auf dem Steißbein - *autsch* ! Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter Mona ist schon weiter gelaufen und hat von alledem nichts mitbekommen TOLL !

    • Løkken

      - winterlicher Strand, Blick Richtung Rubjerg Knude (Leuchtturm)

Eisbahn ... !

Eisbahn ... !

Wir fahren weiter aus Løkken heraus und dann links ab in Richtung Nr. Lyngby. Wir finden uns wieder auf total vereister Straße super ! Langsam nur kommen wir hier voran. Immer wieder geht es leicht bergauf und die Vorderräder drehen trotz ASR haltlos durch aber das Fahrzeug bleibt gut beherrschbar !

Das nächste Ziel ist der versandete Leuchtturm von Rubjerg Knude. Zum Parkplatz kommen wir problemlos. Dann nehmen wir die Düne in Angriff. Schon bei den ersten Metern bemerken wir das Heimtückische der Schnee ist harschig und glatt, wir rutschen ständig weg. Nach etwa dem halben Weg drehen wir wieder um schon dieser Rückweg gestaltet sich als nicht ungefährlich aber diesmal kommt auch Rainer heil an :-)))

    • Leuchtturm Rubjerg Knude

      - zu eisglatt für uns diesmal ... leider !

Tversted

Tversted

Über Hirtshals fahren wir weiter nach Tversted. Langsam senkt sich wieder die Nacht über das Land der Mond ist schon sichtbar, die Sonne gerade untergegangen. Schöne Stimmung am Strand, wir trennen uns nur schwer und fahren zu dem heutigen Ziel: Evi & Regnar in Bindslev.

Den heutigen Abend (und die Nacht) verbringen wir bei den beiden. Neben den vier Kindern haben sie nun auch noch ein ganz liebe Hündin. Rainer konnte gar nicht genug von ihr bekommen. Von Evi und Regnar bekommen wir Rehrücken serviert. Wir steuern die Getränke bei (Fassbier, Wein usw.). Wie schon so oft in den letzten Jahren verläuft der Abend gemütlich bei viel reden und auch trinken

    • Tversted

      - Abendstimmung am Strand

bei Evi ...

bei Evi ...

Donnerstag, 31. Dezember 2009:
Die Nacht war recht kurz um 9 Uhr war das Frühstück verabredet, es wird doch ein paar Minuten später Mona kam nicht aus den Federn ! Die Temperaturen sanken heute Nacht auf Werte unter 15 minus. Im Fahrerhaus unseres Wohnmobiles waren die Fensterscheiben innen gefroren. Dies war jedoch kein Problem, sie tauten durch die hochgestellte Heizung schnell auf.

Wir verabschiedeten uns von den beiden nach dem Frühstück. Rainer lässt den Motor an, dieser startet mit eigenartigen Geräuschen und läuft äußerst unrund. Des weiteren nimmt er kaum Gas an und ist total kraftlos. Erst nach einigen Minuten im Leerlauf wurde es dann besser. Das gestern getankte Diesel hatte wohl nicht die beste Qualität

Egal, der Motor lief nun, wir starten durch. Über Sindal und Hjørring fahren wir die Strecke gemütlich wieder zurück.

    • dänische Winterlandschaft

      - zwischen Sindal und Hjørring

Oddesund

Oddesund

Auf der Strecke Richtung Ringkøbing halten wir nur in Fjerritslev für einen kurzen Einkauf im Supermarkt. Am Oddesund dann ein Halt für eine Kaffeepause mit Blick auf den Limford. Gerade ist das Kaffeewasser heiß, fällt die Heizung aus die rote Störlampe leuchtet Wahnsinn, die Gasflasche kann auch tagsüber bei Sonnenschein leer gehen :-)))

Gegen 16 Uhr kommen wir in Ringkøbing an. Der dortige Stellplatz ist total vereist und leer für die Silvesternacht wohl nicht so geeignet, also fahren wir weiter. Über Søndervig fahren wir wieder die Landzunge Holmsland Klit entlang. Südlich von Hvide Sand biegen wir zur Haurvig Kirche ab. Hier am abgelegenen Parkplatz wollen wir die letzte Nacht des Jahres verbringen.

    • die Oddesund - Brücke

      - die Verbindung von Nord- zu Südjütland über den Limfjord

Prost Neujahr

Prost Neujahr

Um 18 Uhr dann der obligatorische Linseneintopf mit Würstchen. Die Nacht ist klar, der Mond scheint voll, es wird wohl wieder kalt werden heute Nacht aber wir genießen die Zweisamkeit und die Ruhe in der Abgeschiedenheit. Punkt Mitternacht knallt bei uns nur der Sektkorken. Wir selbst haben keinerlei Knallerei diesmal dabei. In den umliegenden Ortschaften und rund um den Fjord herum jedoch wird sehr viel Feuerwerk verschossen.

Gegen ein Uhr morgens ziehen wir uns dann ins Bett zurück.

    • Parkplatz an der Haurvig Kirche

      - mondhelle Silvesternacht ... !

    • am Ringkøbing Fjord

      - Feuerwerk über Haurvig's Ferienhaussiedlung

Vejers Strand

Vejers Strand

Freitag, 01. Januar 2010:
Heute schlafen wir aus uns kommen erst gegen 10 Uhr aus den Betten. Auch heute sind die Scheiben wieder von innen gefroren, tauen jedoch schnell auf, als wir die Isoliermatten abnehmen. Die Wintersonne schafft doch noch eine angenehme Wärme !

Gegen Mittag verlassen wir den ruhigen Platz bei der Haurvig Kirche und fahren gen Süden weiter. Das nächste Ziel ist Vejers Strand. Schon unterwegs bemerkten wir, dass einige Supermärkte auch heute geöffnet haben so auch in Vejers. Wir besuchen kurz die altbekannte Dropskogeri, fahren dann noch an den Strand, und dann geht die Fahrt weiter.

    • Vejers Strand

      - kein Problem ... mit dem Wohnmobil fast bis an das Nordseewasser

Rømø Strand

Rømø Strand

Über Ribe gelangen wir schließlich auf unsere Lieblingsinsel Rømø. Der Schnee von vor gut einer Woche ist weitgehend weg, nur Eis hat sich stellenweise noch gut gehalten. Als erstes fahren wir hinunter zum Strand bei Lakolk. Einige PKW-Fahrer haben ihre Freude am Eis sie schlittern kreuz und quer. Wir schließen uns dem nicht an und fahren ans südliche Inselende, nach Havneby. Leider hat der Fischladen zu, sehr zum Missfallen unserer knurrenden Mägen also umdisponieren und zurück nach Lakolk. Hier hat nur eine Restauration geöffnet, zudem improvisieren die bei der Zubereitung der HotDogs: sie werden draußen am Gasgrill zubereitet, die Küche des augenscheinlich neuen Cafè's "Fru Dax" ist noch nicht einsatzbereit.

    • Insel Rømø - Lakolk

      - improvisierte Zubereitung von Hot Dog's

Wegweiser

Wegweiser

Wir setzen uns hinein und genießen Kaffee, Tee und Risted Hot Dog. Mittlerweile ist es 16 Uhr, es wird schon wieder dunkel. Es stellt sich die Frage nach der nächtlichen Bleibe, respektive des Stellplatzes. Unterwegs hat Mona einen Wegweiser zu einem privaten Stellplatz gesehen, also fahren wir ihn an. Er liegt im Süden der Insel, beim Bäcker rechts abbiegen in Richtung Sønderstrand, dann 500m weiter dem Schild rechts folgen (Rømersvej).

Wir finden einen Platz vor, der mit Fahrspuren befestigt ist. Kosten: 10 Euro inkl. Strom und Wasser, das ist angemessen. Der Strom hilft uns, Gas für die Heizung zu sparen
So genießen wir den restlichen Abend im Wohnmobil auf der Insel Rømø.

    • Insel Rømø

      - am privaten Wohnmobilstellplatz (mit Neuschnee !)

Hjerpsted

Hjerpsted

Samstag, 02. Januar 2010:
Irgendwie war die heutige Nacht etwas unruhig für uns beide. Etwas unausgeschlafen registrieren wir den morgendlichen Schneefall auf der Insel. Wir frühstücken und starten. Erstes Ziel für heute: Ribe. Nicht für einen Stadtbummel, nein zum einkaufen (Supermarkt FØTEX). Rainer ist heute irgendwie überhaupt nicht gut drauf Mona stört sich daran nicht wirklich

Über Skærbæk fahren wir dann an eines unserer Lieblingseckchen, den Parkplatz am Wattenmeer bei Hjerpsted. Es hat mittlerweile doch recht kräftig geschneit. Das Wattenmeer ist weit hinaus zugefroren. Die nächste Station ist der kleine gemütliche Ort Møgeltønder. Auch hier nur ein kurzer Spaziergang für ein paar Bilder dann zurück nach Højer. Erst kurz hinaus zur alten Schleuse, dann Einkauf im "Dagli Brugsen". Langsam kommt auch Rainer's Laune wieder in normales Fahrwasser :-)))

    • Møgeltønder

      - ein seltenes Bild ... mit Schnee !!!

Rosenkranz

Rosenkranz

Die Grenze nach Deutschland passieren wir bei Rudbøl Rosenkranz. Gleich am Ortseingang von Rosenkranz ist der "Alte Deutsche Grenzkrug", eine gemütliche Gaststätte, in die wir einkehren. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist hier vorzufinden.

Vor der Weiterfahrt auf den winterlichen Straßen bemerken wir einen Defekt am Wohnmobil der linke hintere Schmutzfänger ist fast komplett abgerissen Sch#*%&? ... !!!
Ein Problem kommt selten alleine das linke Abblendlicht ist auch defekt

Wir nehmen Kurs auf Dagebüll. Aber erstens gefällt uns der Stellplatz dort nicht, zweitens ist das Wetter suboptimal für einen Inselbesuch am morgigen Sonntag also fahren wir weiter. In Bredstedt kurzer Tankstopp und Einkauf im Supermarkt "SKY". Als Domizil für die Nacht haben wir den schon öfters besuchten Stellplatz bei den Reussenkögen (vor der Hamburger Hallig) ins Auge gefasst. Jedoch ist dort im Winter kein Strom verfügbar. Also ändern wir den Tourplan und fahren zur Halbinsel Nordstrand. Dort landen wir auf dem Stellplatz vom "WoMoLand".

Der Stellplatz ist gut besucht, ersten Schätzungen nach sind hier gut 10 Fahrzeuge am Platz, wir sind also nicht die einzigen Verrückten, die bei solcher Witterung zu solcher Jahreszeit unterwegs sind. Wir genießen den restlichen Abend an dem ruhigen und schönen Platz. Draußen schneit es wir genießen die winterliche Stimmung !

    • Halbinsel Nordstrand

      - Stellplatz WoMoLand

Nordstrand

Nordstrand


Sonntag, 03. Januar 2010:
Zum Glück hat es nicht die ganze Nacht geschneit, so ist der Schneezuwachs auf wenige Zentimeter festzusetzen. Gegen 10 Uhr morgens sitzen wir mit frischen Brötchen beim Frühstück. Draußen ist es mit gut 5 minus doch recht frisch. Auch heute "hustet" unser FIAT nach dem Anlassen und nimmt nur unwillig seine Arbeit auf.

Nach einem Einkauf im Hofladen am Beginn der Halbinsel fahren wir noch eine Inselrunde. Kurzer Halt zum Fotografieren in Süderhafen, dann verlassen wir Nordstrand und fahren über Husum zum Eidersperrwerk. Hier bietet sich ein interessantes Schauspiel vom offenen Meer treiben große und kleine Eisschollen durch das Sperrwerk zur Eider herein. Weiter hinter hört man das grummeln und grollen der Eisschollen, als sie zusammenstoßen.

    • Eidersperrwerk (Nordfriesland)

      - dicke Eisschollen treiben von der Nordsee landeinwärts ...

Büsum

Büsum

Die nächste Station ist der Küstenort Büsum. Ärgernis am Parkplatz am großräumigen Wegweiser als kostenfrei ausgewiesen, dann doch Parkscheinpflicht. Und dann: kein Stundentarif möglich, sondern nur Tagestarif für 5 Euro !!!
Augenscheinlich kann es sich der Verkehrsverein erlauben, hier die Touristen entsprechend abzuzocken !

Nun, die schlechte Laune ist schnell verflogen, wir spazieren am vereisten Hafen entlang zum Ortszentrum. Hier haben heute (trotz Sonntag) alle Geschäfte geöffnet. Büsum ist eben doch eine Tourismushochburg an der Nordseeküste. Ein leckeres Fischbrötchen ist hier Pflicht, auch der anschließende Besuch eines Cafè's inkl. Verzehr eines Stückes Friesentorte mit Kaffee / Tee.

    • Büsum

      - "Einkaufsmeile" im Zentrum

Heide

Heide

Auch dieser, der letzte Tag unserer Wintertour, neigt sich so schnell dem Ende zu. Wir verlassen Büsum beim Einbruch der Dunkelheit und fahren nach Heide um uns dort auf dem uns gut bekannten Stellplatz an der "Dithmarscher Wasserwelt" niederzulassen. Die Außentemperaturen sind mittlerweile schon auf lausige 9 minus gefallen gut, dass wir hier Stromanschluss haben

    • Heide (Nordfriesland)

      - winterliche Weihnachtsstimmung im neuen Jahr am Stellplatz

Wedemark

Wedemark

Montag, 04. Januar 2010:
Eigentlich wollten wir spätestens gegen 8 Uhr morgens aufstehen klappte aber irgendwie nicht so wirklich
Egal, wir sind im Urlaub und nicht auf der Flucht so wird es dann doch fast halb elf Uhr, bis wir aus Heide herauskommen. Die Straßen sind frei von Schnee und Eis, so kommen wir gut voran. Nur beim Elbtunnel in Hamburg "knubbelt" es sich etwas, wird aber nicht wirklich zum Problem.

Bei Wedemark verlassen wir die A7 und fahren zum dortigen Autohof. Eine gute Wahl, wie sich beim Lesen der Speisekarte und dann beim Essen herausstellte. Wir ließen es uns mit Grünkohl mit Brühwurst und Bratkartoffeln so richtig gut gehen ein Essen, welches man bei uns zu Hause im Fränkischen nicht bekommt

Gut gesättigt geht es weiter. Die Landschaft ist durchgehend winterlich. Ohne Verkehrsstreß kommen wir gut voran. Auf der teilweise dreispurigen Autobahn läuft unser WoMo zur Höchstform auf und lässt die Tachonadel an der 160km/h Marke kratzen. Aber im Schnitt sind wir anständig zwischen110 und 120km/h gefahren, ein Tempo, bei dem der Dieselverbrauch bei moderaten 11 Litern/100km liegt.

Kurz nach Eisenach dann noch eine Kaffeepause, dann Endspurt nach Hause. Die heutige Strecke von knapp 600km hat sich trotz freier Fahrt ziemlich "gezogen" so treffen wir dann doch erst um 18:30 Uhr wohlbehalten zu Hause ein.

Hinter uns liegt ein Winterurlaub in Norddeutschland und Dänemark, wie wir uns ihn schon seit vielen vielen Jahren gewünscht hatten, jedoch nie so erleben durften bis dieses Mal !
Die vielen Bilder dieser Tour werden uns helfen, dass diese Tour uns unvergessen bleiben wird !


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