2010: Wohnmobil-Tour im Frühling

Start in Lautertal

Start in Lautertal

Info:
Die Tour führt uns über Schleswig weiter an die Nordseeküste (Husum, Hamburger Hallig), dann nach Dänemark auf die Insel Rømø. Hier verweilen wir entgegen unserer eigenen Erwartungen 5 Nächte und erkunden die Insel mal auf andere Weise ... als Higlight dann ein Ausflug auf die Insel Mandø ...


Donnerstag, 27. Mai 2010:
Nachdem wir noch einen fast normalen Arbeitstag hinter uns gebracht haben, starten wir um 14:30 Uhr von unserem Heimatort aus. Problemlos verläuft die Fahrt. Bei Northeim unterbrechen wir die Fahrt zum Zwecke des Magen füllens am dortigen Autohof, dann geht es auch schon weiter.
Gegen 21:30 Uhr beenden wir für heute die Fahrt am Stellplatz der Holstein Therme in Kaltenkirchen. Kurz nach 22 Uhr schlafen wir dann auch schon ...

    • Schleswig - Stellplatz am Hafen

      - mit Blick auf die Schlei

Stärkung ...

Stärkung ...

Freitag, 28. Mai 2010:
Kurz nach 9 Uhr morgens stehen wir in aller Ruhe auf. Die Sonne scheint nach nächtlichen Regenschauern, wir frühstücken in aller Ruhe. Das Ziel für heute ist die Stadt Schleswig an der Schlei. Gegen 11:30 Uhr treffen wir am dortigen zentralen Stellplatz ein und können noch einen Platz "in der ersten Reihe" ergattern mit Blick auf die Schlei.

Beim Spaziergang am Hafen müssen wir uns sogleich am "Fischhus" mit einem "Hafenteller" stärken. Anschließend spazieren wir in Richtung Altstadt. Als erstes besichtigen wir ausgiebig den St. Petri Dom. Anschließend laufen wir in das alte Fischerdorf Holm und bewundern die malerischen kleinen Häuschen, welche meist im 17. Jahrhundert, zum Teil noch früher erbaut worden sind.

    • Fischerdorf "Holm" bei Schleswig

      - schöne, gemütliche alte Häuser ...

in Schleswig

in Schleswig

Zurück in der Altstadt kehren wir zu Kaffee und Kuchen im Cafè "kl. Traumcafè" ein. Des Laufens noch keineswegs müde bummeln wir noch durch die "moderne" Innenstadt Schleswigs. So kommen wir am späten Nachmittag gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Regenschauer zum Wohnmobil zurück.

Nachdem die Sonne schnell wieder da ist, erkunden wir noch das weitläufige Gebiet entlang der Schlei zu Fuß. Zum Abendessen gibt es heute Sauerfleisch (frisch gekauft beim Metzger) und Bratkartoffeln. Draußen wechseln sich Sonne, Wolken und Regenschauer ab

    • Schleswig

      - Spaziergang an der Schlei entlang ...

Schloß Gottorf

Schloß Gottorf

Samstag, 29. Mai 2010:
Morgens um 06:30 Uhr ist die Welt in Ordnung dachten sich wohl unsere Wohnmobilnachbarn jedenfalls störten sie sich nicht daran, dass wir vielleicht länger schlafen wollten und räumten herum, redeten recht laut und liefen wohl gefühlte hundert Runden um ihr Fahrzeug kurz schliefen wir nochmals ein gegen 9 Uhr standen wir dann doch auf ...

Nach dem Frühstück nehmen wir Abschied vom Stellplatz. Das erste Ziel ist das Schloss Gottorf. Hier spazieren wir etwas, bevor wir dann weiterfahren.

Wir durchqueren Schleswig-Holstein und fahren über Bredstedt und den Reußenkögen zum uns gut bekannten Stellplatz am Amsinck-Haus. Da für nachmittags Regenschauer angesagt sind, holen wir schnell die Fahrräder heraus und fahren die 4,5km lange Strecke hinaus zur Hamburger Hallig mit kräftigem Gegenwind. Der Himmel hat sich stark zugezogen, ein frischer Wind weht.

    • Reußenköge

      - Stellplatz am Amsinck-Haus

Hamburger Hallig

Hamburger Hallig

Nach kurzer Erkundung der Hallig lassen wir uns im "Biergarten" des Gasthauses nieder. Lammfrikadelle mit Bratkartoffeln dazu ein Bier, als Radfahrer kann man sich das hier draußen schon mal gönnen. Nachdem wir gut gesättigt wieder auf unsere Räder steigen, lässt sich auch die Sonne wieder blicken. Der Wind schiebt uns nun leicht voran, so kommen wir schnell beim "Nabu-Haus" an. Kurzer Stopp hier, dann weiter zurück zum Stellplatz.

    • Hamburger Hallig

      - Blick vom NaBu-Haus über die Salzwiesen

am WoMo

am WoMo

Hier sind wir gut windgeschützt, also schnell Tisch und Stühle heraus und genüsslich trinken wir den Nachmittagskaffee. Später spazieren wir noch etwas den Deich entlang, sehen den Schafen bei ihrem Treiben zu
Wir haben Urlaub, und dieses Eck lädt richtig ein zu Ruhe und Gemütlichkeit !

Abends sehen wir fern der Grand Prix ist für uns heute ausnahmsweise Pflicht. So kommen wir dann auch erst spät in unsere Betten kein Wunder, nach dem super Erfolg für LENA !!!

    • am Amsinck-Haus

      - na, du Schaf ... du machst uns ganz "schaf" ...

def. Außenspiegel

def. Außenspiegel

Sonntag, 30. Mai 2010:
Es ist fast 10 Uhr bis wir heute aus den Federn kommen. Der Himmel ist bedeckt. Erst kurz nach 11 Uhr verlassen wir den Stellplatz am Amsinck-Haus und fahren in südlicher Richtung zum ersten Ziel: Lüttmoorsiel. Unterwegs dann das Malheur in Bruchteilen einer Sekunde musste die Entscheidung gefällt werden zwischen:
- Kollision mit dem Gegenverkehr
- Kollision mit einer Baustellenwarnbake
- Chance von ca. 10% alles wird gut !

Wir wählten die Warnbake, mit einem lauten Knall flog der rechte Außenspiegel gegen die Seitenscheibe und hing dann dort in sämtlichen Einzelteilen herunter. Zum Glück ließen sich die Einzelteile wieder halbwegs zusammenfügen, so dass ein halbwegs zu gebrauchender Außenspiegel wieder da war !

Kurz drauf halten wir am Lüttmoorsiel. Von hier aus fährt die Lorenbahn für die Warftbewohner von Nordstrandischmoor als Versorgungszug zu der Hallig hinaus. Leider haben wir nicht das Glück, die Bahn zu Gesicht zu bekommen. Wir spazieren noch etwas am Deich entlang, dann fahren wir weiter nach Husum.

    • Lüttmoorsiel

      - hier fährt eine Lorenbahn nach Nordstrandischmoor

Musik in Husum

Musik in Husum

Gleich zu Beginn des Stadtbummels genehmigen wir uns ein leckeres Fischbrötchen am Fischhaus Loof. Dann an der Hafenstraße entlang in Richtung Markt hören wir Musik eines Spielmannszuges. Schnell sind wir vor Ort und sehen eine dänische Kapelle durch die Stadt laufen. Wir folgen ein Stückchen, wegen einsetzendem Regen kehren wir jedoch zum Markt zurück und besichtigen die Marienkirche. Dann spazieren wir durch "Husums Schlossgang" zum "Schloss vor Husum" und besichtigen dies von außen.

    • Husum

      - am Schloß vor Husum

Fischhaus Loof

Fischhaus Loof

Zurück in der Innenstadt kehren wir wegen wieder einsetzendem Regen in einem Café ein. Überdacht genießen wir den warmen Kaffee bei kräftigen Regenschauern über der Stadt. Doch irgendwann brechen wir auf und laufen wieder die Hafenstraße entlang. Ergebnis: am Ende essen wir das zweite Fischbrötchen am Fischhaus Loof

Damit jedoch nicht genug durch die alten Gassen der "grauen Stadt" laufen wir noch eine weitere Runde durch die Stadt, bevor wir über den neuen Hafen zurück zum Wohnmobil finden.

    • Husum

      - Spaziergang durch die alten Gassen der Stadt

Vogelschutzpark Speicherbecken

Vogelschutzpark Speicherbecken

Mittlerweile ist es 15:30 Uhr wir beschließen, noch heute über die dänische Grenze zu fahren, dies jedoch ohne Hast. So fahren wir über Bredstedt und Dagebüll gen Norden und kommen über den kleinen Grenzübergang bei Rudbøl nach Højer. Hier der erste Einkauf in einem dänischen Supermarkt.

Gegen 18 Uhr kommen wir auf der Insel Rømø an, wir entscheiden, nicht den Stellplatz, sondern direkt den uns gut bekannten Campingplatz "Rømø Familiecamping" anzufahren. Hier haben wir eine gute Infrastruktur und landen wieder auf "unserem" zentral gelegenem Platz !

Mona kümmert sich sogleich um das Abendessen, dann fängt es auch schon das regnen an wir genießen den Abend im Wohnmobil und fallen heute auch deutlich eher in unser Bettchen !

    • Insel Rømø

      - am Campingplatz "Rømø Familiecamping"

in Tønder

in Tønder

Montag, 31. Mai 2010:
Über Nacht regnet es ergiebig und ausdauernd, dies hat zur Folge, dass uns der neue Morgen mit viel Sonne weckt !
Duschen, frühstücken, und schon geht es los. Wir fahren nach Tønder (Mona's Wunsch für heute). Bummeln in der Stadt, hier und da ein paar Kleinigkeiten kaufen, Kaffee trinken schließlich haben wir Urlaub !

Von Tønder aus fahren wir zur Ruine Trøjborg und besichtigen diese.

    • Trojborg

      - Besichtigung der Ruine

Ballum Kirke

Ballum Kirke

Anschließend halten wir an der Ballum Kirke und genießen die gemütlichen Häuser rund um die Kirche. Die Kirche selbst hat leider geschlossen. Der nächste Halt ist nur wenige Kilometer weiter: die Ballum Sluse (Schleuse). Heute ist super Wetter zum Fotografieren, Sonne, ein paar Wolken, blauer Himmel was will man(n) mehr ?

Gegen 16 Uhr treffen wir wieder auf der Insel Rømø ein und fahren hinunter nach Havneby. Bei Otto und Ani's Fisk erstehen wir leckere Salate und natürlich auch leckere Fischbrötchen. Letztere lassen wir uns sogleich schmecken. Wir spazieren noch etwas durch das "neue" Havneby und zweifeln nach wie vor an der Sinnhaftigkeit des neuen "Zentrums"

    • Ballum Sluse

      - Nordseeblick bei strahlendem Sonnenschein

Rømø Sønderstrand

Rømø Sønderstrand

Über den Sønderstrand (Südstrand der Insel) fahren wir erstmalig mit dem Wohnmobil am Strand entlang gen Lakolk. Nur an zwei Stellen kam kurz Zweifel auf, ob wir mit dem Wohnmobil durchkommen aber wir kamen problemlos durch, der Untergrund war in jedem Fall fest genug für das schwere Fahrzeug.

Kurz vor 18 Uhr kommen wir zum Campingplatz zurück. Noch immer sind es gut 21 und fast windstill. Selten hier auf der Insel. So genießen wir das Abendessen auch sinnvollerweise draußen in der Sonne. Nach dem guten Mahl ist eine Verdauungsunterstützende Maßnahme sinnvoll wir schwingen uns auf die Fahrräder und erkunden mit den Stahlrössern den nördlichen Teil der Insel: Walfischknochenzaun in Juvre, Rømø Fiskesø usw.

    • Juvre - am Zaun aus Walfischknochen

      - abendliche Fahrradtour

Rømø Fiskesø

Rømø Fiskesø

Um 20 Uhr (also nach eine Stunde Radfahren !!!) kehren wir zum Wohnmobil zurück. Noch bis 21 Uhr genießen wir draußen die Abendsonne, erst dann ziehen wir uns zurück, nicht, weil es uns zu frisch wurde, nein, wegen Belästigung durch Mücken

So genießen wir den restlichen Abend im Wohnmobil, während die Stechmücken hechelnd am Fliegengitter hängen ...

    • Insel Rømø

      - Frühstück "outdoor" auf dem Campingplatz

Fahrradtour

Fahrradtour

Dienstag, 01. Juni 2010:
Wir lassen es heute sehr gemütlich angehen, Frühstück draußen in der Morgensonne Mona weiß noch nichts von ihrem "Glück", Rainer hat heute etwas besonderes vor: eine Inseltour mit dem Fahrrad (und zu Fuß)

Gegen 11 Uhr starten wir am Campingplatz. Gemütlich fahren wir in Richtung Lakolk, beim 2. Parkplatz halten wir und gehen zu Fuß in das Innere der Insel. Wir besteigen den wohl größten "Berg" der Insel und genießen den atemberaubenden Blick ins Umland (über die Insel). Dann wieder zurück zum Parkplatz und mit Schwung auf die Räder.

    • Insel Rømø

      - hoch oben auf dem Inselberg

Lakolk Strand

Lakolk Strand

Der nächste Haltepunkt ist die "Einkaufsmeile" von Lakolk. Mona hat sich tapfer gehalten, so genehmigen wir uns je ein leckeres Eis. So gestärkt geht es wieder auf die Räder. Nachdem Rainer nun in Richtung Sandstrand abbiegt, kommt doch leichtes murren von Mona's Seite, aber es hilft nicht, wir fahren vor, fast bis vor, irgendwann war der Sand zu weich fürs fahren mit dem Rad, also: wer sein Fahrrad liebt, der schiebt !

    • Insel Rømø

      - typischer Ausblick am Strand bei Lakolk

Pause ...

Pause ...

Nach einem gemütlichen Strandspaziergang und dem aufsammeln diverser Muscheln treten wir die Rückfahrt an. Zum Glück haben wir nun Rückenwind, das macht das Trampeln doch etwas einfacher.

Gegen 15 Uhr treffen wir wohlbehalten am Campingplatz ein, es ist Zeit für einen Kaffee und die gestern in Tønder gekauften leckeren Muffins. Beides haben wir uns heute wohl verdient. Den restlichen Nachmittag verbringen wir am Campingplatz. Erst nach dem Abendessen spazieren wir noch etwas durch die Gegend.

Heute haben wir also sehr viel frische Luft und sehr viel Sonne genießen dürfen. Das Wohnmobil hat einen wohlverdienten Tag Pause gehabt, so sind doch eigentlich alle glücklich und zufrieden oder ? Mona ? :-)))


Mittwoch, 02. Juni 2010:
Auch heute lacht uns morgens die Sonne entgegen, so dass wir wieder das Frühstück draußen genießen dürfen. Heute darf auch das Wohnmobil wieder ran wir fahren in Richtung Ribe. Weniger Kilometer vor der Stadt biegen wir links ab und halten uns in Richtung Insel Mandø.

Diese Insel ist nur über einen Schotterweg mit dem Auto erreichbar, der allerdings bei Flut meist überschwemmt ist. Gerne wären wir den "Ebbevej" mit dem "Mandøbussen" (Traktor mit Anhänger) gefahren, der hat jedoch wenige Minuten vor unserer Ankunft den Parkplatz verlassen.

    • bei Ribe

      - am Ebbevej zur Insel Mandø

Dächerblick

Dächerblick

Wir begnügen uns damit, ein paar Foto's zu schießen und fahren dann weiter nach Ribe. Erst Einkauf beim Supermarkt FOTEX, dann Stadtbummel, dann Besuch des Flohmarktes entlang der Ribe Å, und zu guter Letzt Besteigung des Glockenturmes vom Dom.

Mittlerweile ist es früher Nachmittag, wir fahren zurück zur Insel Rømø. Kleiner Einkauf beim Bäcker, dann ran an den nächstbesten Rastplatz und Kaffeepause, auch das muss sein, schließlich haben wir ja Urlaub !!!

    • Ribe

      - Spaziergang im Stadtpark

Lakolk Strand

Lakolk Strand

Dann folgt eine Fahrt zum Strand. Wir haben großen Respekt vor dem Sand, so bleiben wir ca. 200m vor der Wasserlinie stehen und laufen den Rest zu Fuß nach vorne. Ein frischer Wind empfängt uns, trotzdem sind wir barfuß unterwegs und lassen uns auch die Wellen um die Füße spülen. Das Wasser kommt einem im Vergleich zur Luft sogar recht warm vor. Wäre nicht der frische Wind, so könnte man schon schön baden !!!

    • Insel Rømø

      - imposantes Muschelbauwerk ... :-)))

Grillabend

Grillabend

Zurück am Wohnmobil fahren wir wieder zum Campingplatz. Mittlerweile ist es 17:30 Uhr. Zeit also, langsam den Grill aufzubauen. Viel Arbeit für das Grillen zu zweit, aber es ist schon einen andere Stimmung, die Steaks und die Würstchen zu grillen, anstatt sie in der Pfanne zu brutzeln.

Wieder genießen wir den restlichen Abend am Campingplatz, die Sonne geht erst gegen 21:30 Uhr unter, dunkel wird es erst gegen 23 Uhr


Donnerstag, 03. Juni 2010:
Heute haben wir etwas besonderes vor, deswegen lassen wir uns ausnahmsweise vom Wecker aus den Federn werfen :-)

Kurz vor 10 Uhr starten wir frisch geduscht und gut mittels Frühstück gestärkt in Richtung Ribe. Wir halten in Kurs zur Insel Mandø. Der gestrige Blick dorthin hat uns nicht in Ruhe gelassen, wir wollen mit dem Mandø Traktor (Mandøbussen) auf das kleine Eiland fahren.

Gesagt getan ! Als wir am Parkplatz ankommen, warten schon drei Fahrzeuge. Letztendlich werden zwei "gefüllt" und wir fahren mit leichter Verspätung kurz nach 11 Uhr los. War schon ein ungewohntes Gefühl, so weit oben über der Straße zu sitzen, jede kleine Neigung des Wagens wirkte sich in heftiges Wanken aus ...

    • Fahrt zur Insel Mandø

      - mit dem Mandøbussen durch das Wattenmeer

    • Fahrt zur Insel Mandø

      - mit dem Mandøbussen durch das Wattenmeer

Windmühle

Windmühle

Aber als wir im Watt dann doch langsamer fuhren, gewöhnten wir uns schnell an die ungewöhnliche Fahrt. Langsam wühlte sich der Traktor durch den Schlamm, zeitweise schlingerte er richtig, aber ohne wirkliche Probleme kamen wir voran und erreichten kurz vor 12 Uhr das Inseldörfchen auf Mandø.

Wir sondern uns von den "Massentouristen" ab und gehen unseren eigenen Weg. Vorbei an der alten Windmühle spazieren wir zum Strand zumindest nennt man das hier so. Das Wasser ist kilometerweit weg, man fühlt sich eher wie am Wattenmeer. Aber egal, die Sonne scheint, kein Wölkchen am Himmel, was will man mehr ?

    • Insel Mandø

      - endloser Strand ... im Augenblick ohne Wasser ...

das Kro

das Kro

Nun, langsam meldet sich der kleine Hunger "zufällig" laufen wir gerade am "Inselkro" vorbei also lassen wir uns draußen nieder. Zwei mal Mandøplatte bitte, plus eine Cola und einen Kaffee. Man gönnt sich ja sonst nichts, aber es war echt lecker, auch wenn die Lammrullepølse nicht jedermann's Geschmack sein dürfte

Gut gesättigt laufen wir weiter. Wir besichtigen noch die Rettungsstation und die Inselkirche. Dann ein Eis am Dagli Brugsen, schon ist es Zeit für die Rückfahrt.

    • Insel Mandø

      - Besichtigung der Inselkirche

Rückfahrt

Rückfahrt

Die Traktoren fahren vor und nehmen uns auf. Pünktlich um 15 Uhr geht die Rückfahrt zum Festland los. Schnell sind wir wieder im Watt. Es scheint jetzt noch "schmieriger" zu sein als heute morgen, aber wir passieren alle kritischen Stellen ohne Probleme.

Wohlbehalten kommen wir kurz vor 16 Uhr am Parkplatz an und fahren wieder zurück zur Insel Rømø. In Lakolk genießen wir noch einen guten Kaffee, dann fahren wir hinunter zum Hafen und genießen dort am Kiosk Fischfilet mit Pommes, für uns ein Muss, wenn wir auf der Insel sind !

Gegen 18:30 Uhr treffen wir dann am Campingplatz ein. Wir genießen den restlichen und auch letzten Abend auf der Insel. Morgen heißt es dann Abschied nehmen, der diesmal extrem schwer fallen wird bei DEM Wetter !!!

    • Insel Rømø, Havneby

      - Abendessen am Kiosk nebenan ...

Højer Mølle

Højer Mølle

Freitag, 04. Juni 2010:
Wir lassen den Tag gemütlich angehen, nach dem Frühstück noch einen Plausch mit den Wohnmobilnachbarn (wir hatten diese hier auf Rømø schon vor 2 Jahren mal getroffen gehabt), dann aus-checken und los geht es. Als erstes nach Skærbæk, um noch ein paar Dinge für zu Hause einzukaufen.

Dann weiter nach Højer. Hier spazieren wir erst durch den kleinen Ort und landen dann bei der Højer Mølle, einer Windmühle aus dem Jahre 1857. Dabei auch ein Museum. Beides haben wir schon viele Jahre nicht mehr besucht, Grund genug, dies alles mal wieder in Ruhe anzusehen.

    • Højer Mølle

      - Besichtigung von Museum und Mühle

Højer Sluse

Højer Sluse

Mittlerweile ist es nach 13 Uhr, der kleine Hunger macht sich bemerkbar. In Højer selbst finden wir nichts ansprechendes, so fahren wir aus dem Ort hinaus zur Højer Sluse (Schleuse). Dort draußen kann man recht gut und zu akzeptablen Preisen essen. Wir lassen es uns munden und genießen die restliche Zeit auf dänischem Boden bei strahlendem Sonnenschein.

Gegen 14:30 Uhr verlassen wir dänischen Boden und fahren gemütlich durch das nördliche Schleswig Holstein. Unterwegs beschließen wir einen Abstecher in das kleine Holländerstädtchen Friedrichstadt. Wir spazieren kurz durch die Stadt, dann geht die Fahrt auch schon weiter.

    • Friedrichstadt

      - Spaziergang durch das Holländerstädtchen

Friedrichskoog

Friedrichskoog

Das Ziel ist der Wohnmobilstellplatz am Außendeich von Meldorf, allerdings spricht uns die Ansammlung von ca. 50 Fahrzeugen nicht so richtig an, auch wenn die Landschaft einigermaßen ansprechend ist. Wir beschließen, nach Friedrichskoog an die Spitze zu fahren.

Hier finden wir einen kleinen Stellplatz vor, aber gemütlich und sehr ruhig. Und: die Übernachtung ist kostenlos (tagsüber 2€ Gebühr, inkl. freiem Strandbesuch). Hier lassen wir uns kurz nach 18 Uhr nieder und essen erstmal gemütlich zu Abend.

Dann noch ein Abendspaziergang zum Deich und Strandbad, so lernen wir das Eckchen hier noch ein wenig besser kennen. Den restlichen Abend verbringen wir mit fernsehen im Wohnmobil, wohl wissend, morgen geht es nach Hause !

Auch wenn es mal wieder schwer fällt !!!

    • Friedrichskoog-Spitze

      - Abendspaziergang über den Deich

Frühstück

Frühstück

Samstag, 05. Juni 2010:
Nach dem Frühstück (gegen 9 Uhr morgens) brechen wir zur Heimreise auf. In Friedrichskoog kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt ein, dann geht es auch schon weiter.

Bis kurz vor dem Elbtunnel geht alles gut. Ein Unfall im Tunnel kostet uns gut 40 Minuten Zeit, aber dann läuft die Fahrt problemlos und flott weiter, trotz regem Verkehr. Leicht verspätete Mittagspause im Autohof Bockenem, dann weiter auf die Piste.

Kurz nach 18 Uhr kommen wir wohlbehalten zu Hause an. Uns erwarten hier 27 C Wärme trotz viel Sonne, die letzten Tage hatten wir meist gerade 20 C dafür hat es hier zu Hause geregnet

Hinter uns liegt ein eher beschaulicher Urlaub, bei dem die Erholung klar im Vordergrund stand das muss ja auch mal sein !



Copyright 2010 by Sharany


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