2014: Herbsturlaub auf Rømø

Info:
Wieder einmal ein Urlaub der etwas anderen Art: wir kombinieren das Fahren mit dem Wohnmobil mit dem Wohnen in einem Ferienhaus. Warum tun wir wieder so etwas komisches ? ... ganz einfach, wir möchten das vielleicht widrige Herbstwetter auch mal wieder am gemütlichen Kaminfeuer im Ferienhaus verbringen und dabei auf die Annehmlichkeiten vom Wohnmobil nicht verzichten !

Das Ziel ist mal wieder "unsere" Insel Rømø im Südwesten vom dänischen Jütland. Das Ferienhaus haben wir vor wenigen Tagen per "Last Minute" beim dortigen lokalen Touristbüro gemietet und im Vorfeld die Anfahrmöglichkeit mit unserem Wohnmobil überprüfen lassen. Sehr schnell hatten wir das o.k. und haben die Buchung getätigt.

Freitag, 24. Oktober 2014:
Wir schlafen zu Hause einigermaßen aus ... und sitzen kurz vor halb Neun Uhr morgens im Wohnmobil und starten mit der Reise. Während wir zu Hause noch von recht dichtem Nebel umringt sind, lichtet sich dieser, als wir die Autobahn A73 von Coburg gen Eisfeld fahren.

auf der Autobahn

    • Sonnenschein auf der A73

    • Sonnenschein auf der A71

    • kurze Pause am Rasthof Harz (A7)

Die Sonne begleitet uns fast die ganze Fahrt. Auch der Verkehr läuft zufriedenstellend bis gut. Gegen 13 Uhr kommen wir nördlich von Hannover zum "Autohof Mellendorf". Ein guter Platz für eine ordentliche Stärkung.

Auch die weitere Fahrt bis Hamburg läuft ohne nennenswerte Probleme ... bis Hamburg Stellingen (nach dem Elbtunnel). Hier dann teilweise "Stop & Go", was uns gut 20 Minuten Zeitverlust beschert. Aber dann läuft es wieder. Der Himmel ist nun bedeckt, aber es ist trocken.

Gegen 16:30 Uhr treffen wir dann am uns wohlbekannten Stellplatz der "Dithmarcher Wasserwelten" in Heide ein. Der Platz ist relativ gut besucht, aber wir haben keine Probleme, einen uns passenden Platz für die Nacht zu finden.

Stellplatz Heide

Etwas müde von der Fahrt machen wir es uns im Wohnmobil gemütlich. Später dann eine Kleinigkeit zum Abendessen, später fernsehen ... der Urlaub beginnt !

Samstag, 25. Oktober 2014:
Während der Nach zieht immer wieder ein Regenschauer über uns hinweg. Kurz nach 7 Uhr morgens stehen wir auf und verlassen den Stellplatz in Richtung Markt. Samstags ist in Heide immer Wochenmarkt. Wir sind zeitig dran, es ist noch dunkel. Parkplatzsuche kein Problem, so spazieren wir schon um halb acht an den Marktbuden entlang. Gewohnheitsgemäß kommen wir an der Bude mit den gebratenen Miesmuscheln nicht vorbei und nehmen die erste kleine Stärkung zu uns.

Die erste Runde hinter uns verlassen wir den Markt und machen es uns beim nächsten Bäcker gemütlich. Kaffee und belegte Brötchen, das ist jetzt genau das Richtige. Dann nochmal eine Runde über den Markt.

Wochenmarkt Heide

    • es ist noch dunkel beim ersten Rundgang

    • Frühstück beim Bäcker

    • beim zweiten Rundgang ist es hell

Nun gehen wir zurück zum Wohnmobil und setzen unsere Reise fort. Diesmal ist das nächste Ziel das kleine Städtchen Tönning. Wir steuern den "historischen Hafen" an und finden dort auch noch einen guten Parkplatz. Ein Spaziergang ist hier ein Muß, auch wenn es noch sehr grau in grau draußen ist und von Sonne weit und breit keine Spur zu sehen ist.

So spazieren wir bis in das Zentrum hinein (Mona kauft sich hier ein paar Winterschuhe), dann durch den Park wieder zurück zum Hafen. Einen kleinen Umweg machen wir noch zur "Alten Fischereigenossenschaft" und stärken uns mit einem leckeren Fischbrötchen.

Tönning

    • Ebbe im "historischen Hafen"

    • Blick zum "historischen Hafen"

    • lecker Fischbrötchen bei der "Alten Fischereigenossenschaft"

Mittlerweile ist es schon nach 12 Uhr. Zurück zum Wohnmobil und wir setzen unsere Reise fort. Die Bundesstraße 5 geht es gen Norden. Reger Verkehr begleitet uns bis etwas Höhe Niebüll, dann wird es nach und nach ruhiger auf der Straße. Mittlerweile hat sich auch die Sonne durchgekämpft und läßt so die Laune auch schön steigen.

Wir fahren unsere bekannte Strecke über Tønder weiter nach Højer und dann über Hjerpsted und Ballum weiter nach Skærbæk. Ein Spaziergang durch die samstäglich praktisch tote Stadt vertreibt die Zeit. Noch ein schneller Einkauf im Supermarkt, dann nehmen wir Kurs auf die Insel Rømø.

Skærbæk / Rømø Damm

    • Spaziergang durch Skæbæk

    • wo sich wohl die Lampen anknipsen lassen ? (gesehen in Skæbæk)

    • Rømø Damm - vertrautes Bild ...

Schon im Supermarkt hatten wir Notiz von der SMS genommen, die uns das Touristbüro gesendet hat: das Haus ist bezugsfertig und der Schlüssel kann abgeholt werden. So steuern wir auch das Touristbüro in Havneby direkt an und lassen uns den Schlüssel aushändigen.

Es ist früher Nachmittag, wir freuen uns jetzt auf einen Kaffee und etwas Süßes im Ferienhaus. Wir fahren zu dem Haus und stellen mit Erschrecken fest, dass die Einfahrt für unser Wohnmobil viel zu klein ist. Keine Chance, hier hereinfahren zu können !!! Wozu klärt man solche Dinge im Vorfeld ab, wenn es dann doch nicht klappt ???

Recht sauer fahren wir zurück zum Touristbüro und stellen klar:
- anderes Haus (mit Zufahrtsmöglichkeit für unser Wohnmobil)
oder
- Geld zurück

Der Vorfall war den Mitarbeitern sichtlich peinlich und sofort bemühten sie sich im Klärung. Wenige Minuten später bekommen wir ein anderes Haus angeboten. Im Gebiet Kromose soll es liegen und die Anfahrt mit dem WoMo sollte möglich sein.

Havneby

    • im neuen Zentrum von Havneby (am Touristbüro)

So machen wir uns auf den Weg und "testen" die Anfahrt. Die Einfahrt zum Haus ist zwar schmal, aber es funktioniert. Also wieder zurück zum Touristbüro und alles klar machen.

Die Geschichte hat uns gut eine Stunde Zeit gekostet, aber dafür war der Tausch ein guter Deal. Das neue Haus ist anstelle von 140qm nun 190qm groß, hat zwei Badezimmer, zwei Wohnzimmer, Whirlpool und und und ...

Ferienhaus

 

Diashow "Ferienhaus" starten (8 Bilder)

Ein paar Dinge räumen wir aus dem Wohnmobil heraus, dann gönnen wir uns trotzdem noch Kaffee und Gebäck, bevor wir weiter machen. Gegen 18 Uhr ist dann so alles an seinem Platz, das Wohnmobil ist mit Strom versorgt und wir machen es uns gemütlich.

Später dann noch eine Scheibe Brot zum Abendessen, mehr brauchen wir heute nicht mehr. Den Abend lassen wir in dem großen Haus mit fernsehen ausklingen und schon gegen 23 Uhr beginnen wir, die längste Nacht des Jahres 2014 zu genießen.

Sonntag, 26. Oktober 2014:
Die längste Nacht des Jahres ist bei uns schon ungewöhnlich bald zu Ende. Schon um halb neun Uhr sitzen wir am Frühstückstisch. Draußen ist es grau in grau und immer kommt ein Regenschauer. Wir geben dem Wetter noch bis 10 Uhr Zeit, sich auf Besseres zu besinnen. Zumindest hat es dann das Regnen aufgehört, so dass wir zu einem Spaziergang im Ferienhausgebiet aufbrechen.

Sonntagsspaziergang

    • Heide- und Dünenlandschaft

    • hmmm ... ob der lecker ist ? ... vermute: NEIN !

    • Denkmal ...

Nach rund einer Stunde Spaziergang sind wir wieder zurück am Ferienhaus und beschließen, eine Inselrunde zu fahren. Lakolk und Havneby sind dabei unsere Stationen. In Lakolk bummeln wir entlang der "Einkaufsmeile", an den Strand konnten wir nicht fahren, es war viel zu naß, nicht gut für unser Fahrzeug.

So drehten wir unsere Rund weiter bis Havneby. Sightseeing am Kutterhafen, anschließend Einkehr im Hafenkiosk zum Mittagessen.

Inselrunde

    • Lakolk - an der Pony-Farm

    • Havneby - am Kutterhafen

    • Havneby - Stärkung mit Fischfilet & Pommes

Da immer wieder Regenschauer über uns hinwegziehen, beschließen wir die Rückfahrt zum Ferienhaus mit dem Ziel, dort einen ruhigen und entspannten Nachmittag zu verbringen.

So ist es dann auch geschehen. Der Kamin wird erstmalig in Betrieb genommen, später dann Kaffee und Gebäck, fernsehen, faulenzen. Ja, so haben wir es uns vorgestellt, die Kombination mit Wohnmobil und Ferienhaus.

Die Zeit verstreicht, die Dunkelheit senkt sich ja heute eine Stunde früher über unser Haus und wir genießen den Abend hier im Haus.

Kaminfeuer

    • Kaminfeuer sorgt für wohlige Wärme im Ferienhaus

Montag, 27. Oktober 2014:
Heute kommen wir etwas später aus den Federn und sitzen erst kurz nach neun Uhr am Frühstückstisch. Beide haben wir heute Nacht tief und fest geschlafen, ein Zeichen, dass die Erholung uns eingeholt hat und der Körper (wunschgemäß) herunterfährt.

Auch heute ist es draußen grau in grau, aber laut Wettervorhersage soll es trocken bleiben. So beschließen wir die Fahrt nach Tønder, einem kleinen Städtchen kurz vor der deutschen Grenze. Stadtbummel - ein wenig einkaufen - Kaffee trinken, das sind unsere Pläne für Tønder.

Vom Parkplatz hinter dem Tønderner Wasserturm spazieren wir am Museum vorbei in die Fußgängerzone. Rainer entdeckt eine schöne Funktionsjacke, die so ziemlich allen Wettergegebenheiten standhalten soll und kauft sie auch sogleich (nach Anprobe im Laden). Anschließend ein kurzer Besuch in der "Alten Apotheke", früher mehr ein Kerzenladen, heute ein Laden mit all dem, was man eigentlich nicht braucht, aber trotzdem kauft.

Dann entdecken wir am Markt ein neues Cafè ("Cafè Kridt"), Grund genug für uns, dort einzukehren. Auch dieses Cafè kombiniert auf gekonnte Weise moderne mit "altem", so dass man sich auf Anhieb wohl fühlt. Die freundliche Bedienung trägt natürlich dazu ebenso bei wie die leckeren Getränke (z.B. der "Latte Raspberry").

Auch so vergeht die Zeit ;-)

Vor dem Verlassen der Stadt noch ein kurzer Einkauf im Supermarkt, dann fahren wir wieder in Richtung unserer Insel Rømø. In Hjerpsted halten wir kurz bei der alten Kirche, die hier einsam und alleine auf einem leichten Hügel steht und einen hervorragenden Blick auf das Wattenmeer und die beiden Inseln Sylt und Rømø bietet.

Obwohl in nordwestlicher Richtung der Himmel nichts Gutes vermuten lässt, fahren wir von der Kirche aus noch zum Parkplatz am Strand hinunter und spazieren etwas am Strand. Auch diesmal finden wir wieder die Schalen der amerikanischen Austern, die hier viel zu finden sind. Leider ist Flut, so finden wir nur wenige Einzelstücke.

Hjerpsted

    • Hjerpsted Kirke

    • Spaziergang am Hjerpsted Strand

    • Spaziergang am Hjerpsted Strand

Da der Himmel sich nach dem bislang schönen Tag immer weiter zu zieht, beschließen wir die "Flucht" auf die Insel zu unserem Ferienhaus. Gegen 16 Uhr kommen wir auch dort wohlbehalten an.

Nun heißt es erst einmal aufräumen, Kamin reinigen, Ascheeimer entleeren ... auch im Urlaub hat man so seine Beschäftigung. Ganz zu schweigen vom erneuten entfachen des Kaminfeuers und das Genießen des ersten dänischen Weihnachtsbieres !!!

Julebryg & Kaminfeuer

So starten wir erneut in einen gemütlichen Abend im Ferienhaus bei knisterndem Kaminfeuer, guter Musik, etwas fernsehen ... und und und natürlich Kaminfeuer ;-)

Dienstag, 28. Oktober 2014:
Heute werden wir von der Morgensonne begrüßt, das nehmen wir doch gerne zur Kenntnis !

Gegen 10 Uhr verlassen wir heute schon das Ferienhaus. Bei Fahrt über den Rømø Damm in Richtung Festland ein kurzer Halt, um die besondere Stimmung von heute einzufangen.

Rømø Damm

    • Blick auf die Wattenmeerseite ...

    • Blick auf die Wattenmeerseite ...

    • Niedrigwasser heute morgen ...

Das für heute vorhergesagte schöne Wetter mit viel Sonne möchten wir gerne auf der Ostseite Südjütlands verbringen. So fahren wir zuerst zu einem historischen Punkt, den "Dybbøl skanser" (Düppeler Schanzen). Vor 150 Jahren, im April 1864 fand hier eine Entscheidungsschlacht im Deutsch-Dänischen Krieg statt, bei der Dänemark eine schwere Niederlage erlitt.

Weitere Info's dazu in Wikipedia:
- Düppeler Schanzen
- Historiecenter Dybbøl Banke

Wir besichtigen ausschließlich die Außenanlagen, in dem Historiecenter waren wir vor einigen Jahren schon einmal.

Dybbøl skanser

 

Diashow "Dybbøl Skanser" starten (9 Bilder)

Nach dem ausgiebigen Spaziergang durch die Außenanlagen des Centers gehen wir zum Wohnmobil zurück und fahren eine Nebenstrecke in die nur einen Steinwurf entfernt liegende Stadt Sønderborg. Spaziergang zuerst entlang der Sønderburg Bucht, mit einem schönen Blick auf das gegenüber liegende Schloß und die Stadt selbst.

Sønderborg Bugt

    • Spaziergang entlang der "Sønderburg Bugt"

Dann weiter in die Stadt. Einen geeigneten Parkplatz finden wir direkt am Schloss. Von hier aus spazieren wir gemütlich in die Stadt und bummeln ausgiebig.

Sønderborg

    • schicke Altstadthäuser am Hafen

    • Anregung zum Lesen ...

    • Kneipenviertel ... nachts ist hier sicher mehr los ;-)

Auch wenn wir diesmal fast nichts kaufen, wir verbringen recht viel Zeit mit Bummeln in der Innenstadt, nur kurz unterbrochen mit einer kleinen Stärkung im Imbiss eines Supermarktes.

Beim Rückweg zum Schloss und damit zum Wohnmobil kommen wir durch das Kneipenviertel der Stadt. Aktuell ist hier richtig tote Hose, aber abends und nachts ist hier sicher viel los.

Wir fahren weiter, wollen aber nicht auf die Autobahn. So fahren wir erstmal nur der "Nase nach" und kommen damit aber auch nicht wirklich weit. Wir landen auf der Halbinsel nördlich der Stadt, die sich zwischen dem "Als Sund" und dem "Augustenborg Fjord" in die Ostsee streckt. Dabei entdecken wir recht erstaunt den nicht gerade kleinen Flughafen der Stadt, den "Sønderborg Lufthavn". Ein kurzer Halt für ein paar Foto's muss sein.

Sønderborg Lufthavn

Aber dann zurück in die Stadt und Weiterfahrt in Richtung Aabenraa. Unterwegs entdecken wir den Hinweis nach "Ballebro" und wir folgen diesem. Von Ballebro aus fährt eine Fähre regelmäßig nach Hardeshøj auf der Ostseeinsel Als.

Wir kommen einen Moment zu spät, die Fähre hat gerade abgelegt, als wir auf den Anleger zusteuern. Gut, kein Drama, wir wollten ja nicht auf die Fähre, aber ein paar Foto's sollten es schon sein ...

Ballebro

    • Hafen von Ballebro - im Hintergrund die Fähre

Also fahren wir nun weiter nach Aabenraa. Am Stadtrand kurzer Einkauf in einem Supermarkt, dann weiter zurück auf die Insel Rømø. Gegen 17 Uhr kommen wir am Ferienhaus an. Es dämmert schon kräftig ...

Es war ein Tag mit vielen schönen Eindrücken. Kultur verbunden mit Sightseeing und das bei bestem Herbstwetter. Nachmittags hatten wir bis zu 17 !

Wir lassen die Eindrücke des Tages auf uns wirken und machen es uns im Ferienhaus gemütlich. Der Kamin bleibt heute aus, gemütlich ist es auch so ;-)

Mittwoch, 29. Oktober 2014:
Heute kommen wir vergleichsweise spät aus den Federn. Erst gegen 10 Uhr sitzen wir an dem großen Frühstückstisch. Der Elch (unser bekanntes Maskottchen) schiebt schon mächtig Kohldampf.

der Elch

    • unser Elch schiebt Kohldampf ...

So wird es dann auch fast 11 Uhr, bis wir aus dem Ferienhaus fort kommen. Aber was soll es ... wir haben erstens Urlaub uns zweitens wollen wir heute einen ruhigen Inseltag machen, zumal die Sonne sich mittlerweile durchgekämpft hat und es ein schöner Herbsttag werden könnte.

Wir fahren hinauf nach Lakolk. Eigentlich wollten wir mit dem Wohnmobil zum Strand fahren, aber der Sand war uns zu naß und zu weich und ein Risiko wollten wir nicht eingehen. Also zurück zum Parkplatz der "Einkaufsmeile" von Lakolk.

Zu Fuß spazieren wir am Strand und den Dünen entlang und kommen so schließlich am Rande der Autozone dann bis zum Wasser vor. Wir genießen den langen Spaziergang und die damit verbundene frische Luft. Der Wind kommt heute aus nördlicher Richtung, daher ist er ein wenig frischer als in den letzten Tagen.

Strandspaziergang bei Lakolk

 

Diashow "Strandspaziergang" starten (12 Bilder)

Nach über einer Stunde gemütlichem Spaziergang kommen wir wieder zurück nach Lakolk. Irgendwie haben wir Lust auf ein Eis, das dürfen wir uns angesicht des langen Spaziergangs auch leisten.

Eis in Lakolk

    • ein kleines Softeis für Mona

    • ein "mittleres" Softeis für Rainer

Gemütlich essen wir unser Eis in der schönen Herbstsonne sitzend ... das ist URLAUB !!!

Irgendwann schaffen wir es doch, aufzustehen und zum Wohnmobil zu gehen. Das nächste Ziel ist nun das Museum Kommandørgården in Juvre. Schon zig Mal besucht, zieht es uns hier immer wieder hin. Wir haben auch Glück, es sind die letzten Tage für dieses Jahr, dass das Museum geöffnet hat.

In aller Ruhe schauen wir wieder die Räume des alten Kapitänhauses an, verändert hat sich in den über 20 Jahren, die wir das Museum kennen, praktisch nichts. Auch das Skelett des einst hier gestrandeten Walfisches hängt unverändert in der Halle.

Museum Kommandørgården

    • Museumsgebäude Kommandørgården in Juvre

    • im Museum Kommandørgården in Juvre

    • Skelett eines auf Rømø gestrandeten Walfisches

Mittlerweile ist es schon 14 Uhr, unser Magen signalisiert, dass er seit dem Frühstück nichts mehr wirklich nahrhaftes bekommen hat. Wir fahren an die Südspitze der Insel (nach Havneby) und kehren bei "Otto & Ani's Fisk" ein. Eine Fischräucherei mit kleinem Restaurant dabei, schon oft besucht von uns. Hier stimmt die Qualität, auch wenn es nicht wirklich günstig ist.

Mittagessen

    • Rainer's Portion

    • Wandgemälde im Restaurant

    • Mona's Portion

Nach dem sehr leckeren Essen hier tut ein Verdauungsspaziergang gut. Wir drehen eine großzügige Runde bevor wir wieder zum Wohnmobil zurück kehren.

Bevor wir zum Ferienhaus zurück fahren, ein kurzer Abstecher zum Sønderstrand. Auch hier viel Wasser auf dem Strand und die wenigen Parkplätze sind voll, so drehen wir ab und fahren doch schon zum Ferienhaus zurück.

Mittlerweile ist es aber auch schon 16 Uhr. Hinter uns liegt ein toller Inseltag mit viel Bewegung, viel frischer Luft und leckerem Essen. Zufrieden genießen wir den restlichen Tag im Ferienhaus.

Den Abend genießen wir wieder mit Kaminfeuer, schließlich muss man dies ausnutzen, zumal wir so etwas zu Hause nicht haben.

Donnerstag, 30. Oktober 2014:
Heute ist unser letzter ganzer Tag in Dänemark. Auch diesen möchten wir ruhig und entspannt genießen, das fängt am Besten mit einem etwas verspätetem Frühstück an. Für diesen Tag haben wir nur ein paar Kleinigkeiten geplant.

Wir fahren über den Rømø Damm hinüber auf das ca. 10km entfernte Festland. Vor Skærbæk biegen wir ab und fahren die Nebenstraße nach Højer bis zum Parkplatz am Wattenmeer bei Hjerpsted. Es ist Ebbe und wir möchten die Situation für einen ausgedehnten Spaziergang am Wattenmeerstrand nutzen.

Mona sammelt fleißig Austernschalen, heute sind diese leicht zu finden.

Hjerpsted Wattenmeer

    • die niedrig stehende Sonne sorgt für besondere Lichtstimmung

    • Zeitzeuge aus unverottbarem Stahlbeton

    • Spaziergang am Wattenmeer

Mittlerweile ist es schon Mittagszeit geworden. Wir fahren weiter nach Møgeltønder. Nach einem Spaziergang zur Kirche inkl. deren Besichtigung hatten wir eigentlich vor, in der "Butik Slotsgården" einen Kaffee zu trinken. In dem Antik- und Sammelsuriumladen ist es jedoch recht frisch, gemütlich Kaffee trinken stellen wir uns da anders vor ...

Møgeltønder

    • Møgeltønder Kirke - außen

    • Møgeltønder Kirke - innen

    • Møgeltønder - Spaziergang

So spazieren wir noch etwas durch den malerischen Ort bevor wir über Højer in Richtung Skærbæk fahren. Bei Ballum folgen wir einem Hinweisschild: Vadehavet (Wattenmeer). Wir kommen an einem kleinen Parkplatz direkt am Wattenmeer heraus. Strand gibt es hier keinen, an dem man spazieren gehen könnte, so bleibt es bei einem kurzen Rundumblick und ein paar Foto's.

Ballum Vadehavet

Wir fahren weiter nach Skærbæk. In Vorbereitung für das nahende Ende unseres Urlaubes laufen wir noch ein paar Kleinigkeiten hier im Supermarkt ein. Anschließend fahren wir über den Damm zurück auf die Insel.

Beim Kaufmann in der Mitte der Insel geben wir noch leere Dosen und Flaschen ab, von dem Erlös können wir uns etwas Gebäck zum Kaffee kaufen, den wir im Ferienhaus genießen wollen.

Kurz vor 16 Uhr sitzen wir dann gemütlich im Ferienhaus bei Kaffee und Wienerbrød. Schließlich möchten wir den letzten Tag im Ferienhaus noch genießen. Dazu gehört auch das Kaminfeuer, welches wenig später entfacht wurde.

Später werden schon die nicht mehr benötigten Sachen zurück ins Wohnmobil gebracht, aber dann lassen wir der Entspannung und der Gemütlichkeit ihren Lauf !

Freitag, 31. Oktober 2014:
kurz nach 8 Uhr morgens wachen wir auf. Duschen, die letzten Sachen zusammenräumen und noch in Ruhe frühstücken. So lassen wir den letzten Urlaubstag beginnen. Draußen ist es neblig trüb.

Es ist ziemlich genau 10 Uhr, als wir das Ferienhaus zu schließen und nach Havneby zum Turistbüro fahren. Schlüsselabgabe, Endabrechnung und schon geht es zum Rømø Damm. Hier ist es nun richtig neblig. Kaum kann man die Hand vor den Augen sehen.

Wir steuern über Hjerpsted den Ort Højer an. In dem kleinen Supermarkt wollen wir noch etwas bummeln und ein paar Kleinigkeiten für zu Hause mit nehmen.

Rømø -> Damm -> Højer

    • Schlüsselabgabe in Havneby

    • ziemlich neblig auf dem Damm

    • Einkauf im Supermarkt

Von Højer aus steuern wir über Tønder direkt die dänisch-deutsche Grenze an und passieren diese auch problemlos. Auch hier in Schleswig-Holstein ist es noch sehr neblig. So fahren wir gemütlich die stark befahrene B5 gen Süden.

Gegen 13 Uhr erreichen wir Tönning. Es ist Zeit für eine Mittagspause. Wir entscheiden uns für die "Alte Fischereigenossenschaft", die hatten wir ja auch schon auf der Anreise besucht. Diesmal gönnen wir uns ein richtiges Mahl.

Tönning - Mittagspause

Die Portion war lecker und reichlich und der Preis von 6,90€ absolut angemessen.

Gut gesättigt fahren wir weiter. Ohne Probleme erreichen wir den Elbtunnel, auch diesen passieren wir problemlos und zügig. Erst auf der weiteren Strecke kommen wir zwei mal in einen kleinen Stau, aber ohne Stillstand und nur mit kleinem Zeitverlust.

Unterwegs entscheiden wir uns für den Stellplatz Hodenhagen. Langsam setzt die Dämmerung ein, der richtige Zeitpunkt, den Platz für die Nacht aufzusuchen. Wir gehen davon aus, dass wir hier einen ruhigen Abend und eine ebenso ruhige Nacht haben werden.

Samstag, 01. November 2014:
Nun ... so kann man sich täuschen. In diesem Ort scheint es eine größere Disco zu geben und von Schallschutz scheint man hier noch nichts gehört zu haben. Unverständlich, dass die Anwohner hier im Wohngebiet sich das gefallen lassen. Erst um drei Uhr morgens kehrt Ruhe ein. Das BumBum war bis dahin unüberhörbar. Dementsprechend kurz war die Nacht.

So kommen wir auch erst gegen halb Neun Uhr aus den Federn, eigentlich wollte Rainer allerspätestens um acht Uhr aufstehen. Trotzdem frühstücken wir in Ruhe, bevor wir dann aufbrechen.

Stellplatz Hodenhagen - morgens

    • Sonne pur am Morgen nach der unruhigen Nacht

Tanken muss dann auch noch sein, dann geht es auf die Autobahn. Sehr lebhafter bis dichter Verkehr erwartet uns hier. Erst nach Hannover lichtet es sich und wird etwas ruhiger. Aber der Verkehr läuft, keine Stau's, wir kommen also gut voran.

Der geplante Umweg über Tambach-Dietharz zum dortigen Schlachtfest an der Lohmühle erweist sich als Fehler. Dort ist die Hölle los und einen Parkplatz bekommen wir nicht mit unserem großen Teil. So fahren wir über Ohrdruf den Rennsteig hinauf und lassen uns zum gemütlichen Mittagessen in der Grillhütte "Zur Wegscheide" nieder. Nicht unbedingt preiswert, aber sehr lecker und reichlich das Essen.

Von hier aus ist es nur noch knapp eine Stunde bis zu unserem Zuhause, welches wir wohlbehalten kurz nach 15 Uhr erreichen. Hinter uns liegt eine schöne Woche Urlaub mit hohem Erholungsfaktor und viel Entspannung. Genau so hatten wir es uns vorgestellt !


Copyright 2014 by Sharany

Diese Website benutzt Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis zu ermöglichen. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.