2013/14: Wintertour nach Dänemark (Teil 1)

am Heide Park

am Heide Park

Mittwoch, 25. Dezember 2013:

Nach den üblichen Weihnachtsverpflichtungen kommen wir kurz nach 15 Uhr von zu Hause weg. Es herrschen frühlingshafte Temperaturen von fast +10 . Zügig kommen wir voran. Nur kurze Fahrtunterbrechungen gönnen wir uns. Das heutige Ziel ist der Parkplatz vom Heide-Park in Soltau. Kurz nach 20 Uhr kommen wir dort an der Parkplatz ist absolut leer ...


Donnerstag, 26. Dezember 2013:

Eine sehr ruhige Nacht liegt hinter uns. Erst nach 9 Uhr frühstücken wir in aller Ruhe. Erst dann brechen wir auf zur weiteren Fahrt. Hinter Hamburg schwenken wir auf die A23 ab, die uns bis zum kleinen Städtchen Heide führt. Hier soll auch nach der eigentlichen Adventszeit noch Weihnachtsmarkt sein. Dieser war auch ... im Prinzip ja, aber mit geschlossenen Buden. Nur die Eisbahn war geöffnet.

Das war dann für uns doch der Anlaß, noch ein Stückchen weiter zu fahren. So kommen wir als nächstes nach Husum, der "grauen Stadt am Meer", wie sie von Theodor Storm genannt wurde. Hier haben wir mehr Glück ... der Weihnachtsmarkt ist geöffnet, die Innenstadt ist auch angenehm belebt.

Heide & Husum:

Da uns das kulinarische Angebot am Weihnachtsmarkt nicht so ganz entsprach, gingen wir zurück zum alten Hafen, in welchem das Schiff "Nordertour" als Restaurant vor Anker liegt. Schon auf dem Weg in die Stadt haben wir hier etwas von "Grünkohl & Pinkel" gelesen ...

Mittagessen:

    • eine ordentliche Portion Grünkohl & Pinkel am Husumer Hafen

Der Nachmittag neigt sich dem Ende zu, es wird schon langsam dunkel. So überlegen wir, wo wir die Bleibe für die Nacht aufschlagen wollen. Die Wahl fällt auf den schon so oft besuchten Stellplatz am Amsinck-Haus vor den Toren der Hamburger Hallig. Recht schnell sind wir die paar Kilometer durch das Deichland gefahren und finden auch hier einen einsamen und leeren Stellplatz vor.

Freitag, 27. Dezember 2013:

Wieder haben wir eine sehr entspannte und ruhige Nacht hinter uns. Morgens um 9 Uhr kommt die Sonne über den Deich und beschert uns eine unbeschreibliche Stimmung:

am Amsinck-Haus:

    • Sonnenaufgang am Stellplatz Reußenköge vor der Hamburger Hallig

Auch wenn der tolle Sonnenaufgang sehr vielversprechend war, wir mussten lernen, dass es auch anders kommen kann. Der geplante Bummel durch Tønder (gleich hinter der deutsch - dänischen) Grenze wurde wegen des Dauerregens auf die Heimreise verschoben und sogar die Insel Rømø wurde hinten angestellt. Sehr ungewöhnlich für uns ;-)

So fahren wir die dänische Reichstraße 11 gen Norden in Richtung Westküste / Ringkøbing Fjord. Erst in Hvide Sande halten wir an, wir wollen in der Fischräucherei im Zentrum der Stadt etwas Fisch essen bzw. einkaufen. Parkplatz war schnell gefunden, wir ebenso schnell in den Fischladen und ordentlich eingekauft. Gerne hätten wir sogleich etwas gegessen, aber im Laden gibt es keine Sitzmöglichkeit und draußen war es uns doch eindeutig zu naß !

Die folgerichtige Entscheidung war dann, dass wir zu dem nur wenige Kilometer entfernten Campingplatz "Nr. Lyngvig Camping" fahren um uns dort für die Nacht nieder zu lassen. Einchecken entfällt um diese Jahreszeit, so haben wir auch schnell einen Platz auf dem doch recht gut besuchten Campinggelände vor den Nordseedünen gefunden. Strom eingesteckt, Tisch gedeckt und die eben erst gekauften Fischbrötchen sogleich verspeist.

Hvide Sande & Nr. Lyngvig:

    • Hvide Sande - Einkauf von Fischleckereien

    • unterhalb des Leuchtturmes - Nr. Lyngvig Camping

    • leckeres Fischbrötchen als verspätetes Mittagessen

Draußen stürmt es recht heftig. Der Wind rüttelt das Fahrzeug kräftig durch, so muss heute die SAT-Anlage eingefahren bleiben. Sicher ist sicher ... aber auch ohne Fernsehen verbringen wir den Abend kurzweilig im Wohnmobil !

Samstag, 28. Dezember 2013:

Während der Nacht hat sich der Sturm gelegt. Der Himmel ist zwar noch stark bedeckt, aber es regnet auch nicht mehr. Für uns Grund genug, zu einem Stadtbummel in das Stadtchen Ringkøbing zu fahren. Der Wettergott weiß unsere Entscheidung zu schätzen und läßt dann auch die Sonne heraus.

Ringkøbing:

    • Stadtbummel durch Ringkøbing

    • ein Elch beim Optiker im Schaufenster

    • das alte Rathaus der Stadt - die Sonne lacht !

    • am Hotel Ringkøbing - die Sonne lacht !

Die Sonne tut gut, trotzdem laufen wir dann zurück zum Stellplatz am Hafen und verlassen die Stadt in Richtung Søndervig.

Kloster

Kloster

- Straßendeko

Kurz vor der Ortschaft biegen wir ab nach Kloster, einem kleinen Ort mit einem schicken Kerzenladen. Diesen Laden kennen wir ja auch schon seit vielen Jahren und stellen wieder einmal fest: es ist nicht mehr so wie früher. Die Preise haben angezogen, die Gegenstände sind exklusiver geworden und die Kundschaft hat sich von "Kaufleuten" zu "Sehleuten" verändert ... wir auch !

So fahren wir dann recht bald weiter nach Søndervig und kaufen dort im Supermarkt noch ein paar Kleinigkeiten ein.

Mona ist zur Zeit etwas erkältet und fühlt sich nicht so richtig fit. So steuern wir für den frühen Nachmittag auch wieder den Campingplatz an. Gemütlich Kaffee trinken ist angesagt, anschließend begibt sich Rainer auf Dünen- und Strandspaziergang.

Logischerweise mit Foto bewaffnet ... das muß sein !

Dünen & Strand:

Rainer ist über eine Stunde unterwegs und konnte sich ein gutes Bild über die Schäden machen, die der Orkan "Xaver" (hieß hier in Dänemark: "Bodil") hier an der Küste verursacht hat. Erst zum Sonnenuntergang kehrt Rainer wieder zum Wohnmobil zurück.

Sonnenuntergang:

    • Sonnenuntergang am Strand von Nr. Lyngvig

Mona hat schon gewartet, konnte sich aber in der Zwischenzeit eine angenehme Erholungspause gönnen.

Da wir dann heute morgen ja offiziell einchecken konnten, hatten wir nun auch die notwendige Chipkarte zum duschen. Bei den großzügigen und sauberen Sanitäranlagen hier am Platz macht das auch mehr Spaß als im Wohnmobil. So nutzen wir die einbrechende Dunkelheit um uns der körperlichen Reinigung zu widmen.

Immerhin erlaubt es der Wind heute abend, die SAT-Anlage auszufahren und somit auch etwas fernsehen zu können. Weitere Kurzweil bietet das kostenlose WLAN hier am Campingplatz, so können wir gut direkten Kontakt mit Freunden zu Hause halten.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Sonntag, 29. Dezember 2013:

Auch der heutige Morgen erweckt den Anschein, dass es ein schöner Tag werden könnte. Wir sehen einen herrlichen Sonnenaufgang, jedoch schon während des Frühstücks ziehen aus Westen neue Wolken auf und bringen Regen mit.

Für uns kein so wirklich großes Problem, wir wollten eh heute den Campingplatz verlassen und ein Stück weiter gen Norden fahren. Unser Ziel ist das "Jyllands Akvariet" in Thyborøn. Das sind etwa 80km zu fahren, also nicht so die große Strecke. Aber für Regenwetter sicher eine sinnvolle Beschäftigung !

In Thyborøn angekommen, besuchen wir auch sogleich das Aquarium. Es ist nicht besonders groß, wer es eilig hat, ist in knapp einer Stunde durch, aber wir lassen uns Zeit !

Jyllands Akvariet:

Etwa zwei Stunden später verlassen wir das Besichtigung des "Jyllands Akvariet". Uns plagt der kleine Hunger, ein Imbiss wäre da jetzt gerade recht. Aber hier in Thyborøn ist heute so richtig tote Hose, alles hat zu. Auch der Kiosk am Hafen. So bleibt uns keine andere Wahl, als weiter zu fahren.

Das nächste Ziel ist das Städtchen Lemvig am Limfjord. Hier steuern wir zielstrebig das Hafengebiet an und werden gleich doppelt fündig ... wir finden einen guten Parkplpatz und sind auch gleich an einem Restaurant. Die Zeit des Hungerns hat ein Ende !

Lemvig:

    • Restaurant am Hafen

    • Bestellung an der Verkaufstheke

    • das Essen wird an den Tisch gebracht - Speisen mit Fjordblick !

Auch wenn das nun schon ein recht verspätetes Mittagessen war, es war lecker und reichlich !

So können wir wir wir zurück zum Wohnmobil und so langsam den Übernachtungsplatz ansteuern, den wir in Struer ausgeguckt haben. Der Stellplatz am Yachthafen von Struer ist nur gut 20km von Lemvig entfernt, so kommen wir noch einigermaßen bei Tageslicht an. Wir finden ein recht schönen Platz vor, allerdings stehen wir hier völlig alleine. Ein paar Fischer fahren hin und wieder vorbei ... das war es. Normalerweise kostet der Platz Gebühr, aber der Automat war abgebaut. Dafür waren die Stromsäulen auch stromlos. Das ist aber kein Problem für uns, wir waren ja die letzten zwei Nächte an Strom.

So haben wir den Abend dann im Wohnmobil entspannt zu Ende gehen lassen !

Die weitere Fahrt bringt uns dann in südliche Richtung vorwärts ...

... lesen Sie bitte weiter im Teil 2 !

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